Samstag, 9. April 2011

#Zukunftsstudie: #Social #Business in Deutschland 2030 - #Soziale #Vision oder #rentables #Geschäftsmodell?


Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Andreas Fritz, 08.04.2011 15:29

Zukunftsstudie: Social Business in Deutschland 2030 -

Soziale Vision oder rentables Geschäftsmodell?

Im Vergleich zu klassischen betriebswirtschaftlichen Themen ist Social
Business bislang kaum erforscht.

Mit der nun vorliegenden Studie der EBS Business School
"Social Business in Deutschland 2030" wird erstmalig mit
einer Zukunftsperspektive untersucht, inwieweit Social Business
hierzulande als unternehmerisches Werkzeug zur sozialen Problemlösung
dienen kann.

Einst für Bangladesh entwickelt, verspricht Social Business,
soziales Engagement und nachhaltiges Wirtschaften miteinander zu
verbinden.

Was birgt die soziale Zukunft? Fruchtbare Zeiten, in denen jeder für jeden
sorgt und damit jeder versorgt ist? Oder soziales Brachland, den
Zusammenbruch des Wohlfahrtsstaates, Altersarmut und Vereinsamung?

Mit diesen Fragestellungen und Lösungsansätzen beschäftigt sich die erste
Zukunftsstudie zum Thema "Social Business in Deutschland 2030 – Soziale
Vision oder rentables Geschäftsmodell?"

Die Studie, die am Center für Zukunftsforschung und Wissensmanagement
(CEFU) der EBS Business School erstellt wurde, beschreibt die notwendigen
Rahmenbedingungen für die Gründung und nachhaltige Existenz von Social
Businesses.

Sie zeigt zudem das ungeheure Potenzial von Social Business für eine hoch
entwickelte und stark industrialisierte Wirtschaft wie Deutschland.

Zu einem der ersten erfolgreichen deutschen Social Business gehört
"Dialog im Dunkeln".

Wertewandel: Sozial wird zur Tagesordnung
Die Studie bietet vielfältige und wegweisende Expertenmeinungen zu den
Erfolgsfaktoren für das soziale Wirtschaften. Und sie räumt mit einem weit
verbreiteten Mythos auf: Sozialunternehmer sind keine Sozialromantiker
oder realitätsferne Weltverbesserer, sondern dem Menschen verbundene, und
gerade deshalb scharf kalkulierende Entrepreneure, die ökonomischen und
sozialen Erfolg miteinander verbinden.

"Die Studie leistet einen wertvollen Beitrag dazu, das Wachstumsfeld
Social Business speziell im deutschen Kontext zu verstehen", sagte
Dr. Inga-Lena Darkow, die die Studie an der EBS Business School geleitet hat.

"Social Business steht ganz im Zeichen der Zeit – Unternehmen und Kunden
sind für das Thema bereits sensibilisiert.

Social Business muss sich jedoch noch weiter standardisieren, spezialisieren
und professionalisieren, um sich als Geschäftsmodell für Deutschland etablieren
zu können", erklärte Darkow.

Perspektiven für die Zukunft


In der Studie wurde über eine Delphi-Befragung von 68 Experten sowie
Interviews ein wahrscheinliches Szenario zum Thema Social Business
entwickelt. Darüber hinaus werden vier Extremszenarien mit bewusst
überspitzt gezeichneten Zukunftsbildern beschrieben, die unter den
Überschriften "Sozialer Kümmerer", "Soziales Paradies", "Soziales
Brachland" und "Sozialer Kapitalismus" firmieren.

Die Studie wurde im Rahmen der EBS-Initiative Center of Responsible
Economy (CORE) gefördert, das als interdisziplinäres,
universitätsübergreifendes Zentrum zum Thema Verantwortung und
Nachhaltigkeit arbeitet. Unterstützt wurde die EBS von Danone Deutschland,
einem Unternehmen, das mit Grameen Danone Foods bereits über mehrjährige
praktische Erfahrungen im Bereich Social Business verfügt und an der EBS
Business School den ersten Lehrstuhl zu diesem Thema in Deutschland
gegründet hat.

"Es ist unser Anspruch, neue kreative Lösungsansätze für soziale und
ökologischen Problemstellungen anzustoßen und auch hierzulande
die Erforschung die Erforschung neuer unternehmerischer Ansätze zu
fördern", sagte Ramin Khabirpour, General Manager Fresh Dairy Products
Central Europe.

"Denn Grundlage für die Umsetzung erfolgreicher Social Business-Modelle
ist die Kenntnis landesspezifischer Probleme: Ein Social Business Projekt,
das etwa die Fehlernährung in Bangladesch bekämpft, kann nicht ohne weiteres
auf Deutschland übertragen werden.

Hier begegnet man anderen Herausforderungen, auf die die entsprechenden Ideen
"zugeschnitten" werden müssen," sagte Khabirpour, "Die nun vorliegende
Studie soll mit dazu beitragen, dass Social Business auch in Deutschland
zur unternehmerischen Realität wird."

Kontakt:

EBS Business School

Dr. Heiko von der Gracht
Managing Director
Center für Zukunftsforschung und Wissensmanagement (CEFU)
EBS Universität i. Gr.
65189 Wiesbaden
Phone   +49 611 7102 2100
E-Mail: heiko.vondergracht@ebs.edu
www.ebs.edu

Dr. Maria Quiros
Director
Center of Responsible Economy (CORE)
EBS Universität i.Gr.
65189 Wiesbaden
Phone   +49 611 7102 2014
E-Mail:
maria.quiros@ebs.edu
www.ebs.edu

Danone

Dr. Susanne Knittel
Head of External Communications & CSR
Richard-Reitzner-Allee 1
85540 Haar
Phone   +49 89 62733-355
E-Mail:
presse@danone.de
www.danone.de

Arten der Pressemitteilung:
Forschungsergebnisse

Sachgebiete:
Gesellschaft
Wirtschaft


Die gesamte Pressemitteilung erhalten Sie unter:
http://idw-online.de/de/news417618

Kontaktdaten zum Absender der Pressemitteilung stehen unter:
http://idw-online.de/de/institution607



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