"Ich will verstehen"
Zum 100. Geburtstag von Hannah Arendt
Von Gudrun Rothaug
Freitag, 13.10.2006, 08.30 Uhr, hr2
Spr: 1964, Hannah Arendt war damals 58 Jahre alt, interviewte sie der Fernsehjournalist Günter Gaus in seiner berühmten Reihe "Zur Person".
Gaus fragte Hannah Arendt unter anderem:
O-Ton 1 (1'09):
Wollen sie mit diesen Arbeiten auch eine Wirkung auch in der Breite erzählen, oder glauben Sie, dass eine solche Wirkung heute gar nicht mehr möglich ist oder ist Ihnen ein solcher Breiteneffekt nebensächlich? Wissen Sie das ist wieder so eine Sache, wenn ich ganz ehrlich sprechen soll Bitte! wenn ich arbeite, dann bin ich nicht an Wirkung interessiert. -Wenn die Arbeit fertig ist? -Ja, dann bin ich damit fertig. Was für mich wirklich wesentlich ist, ich muß verstehen. Jetzt fragen Sie über die Wirkung. Und wenn ich ironisch reden darf, es ist eine männliche Frage. Männer wollen immer furchtbar gern wirken; und ich sehe das gewissermaßen von außen. Ich selber wirken? Nein, ich will verstehen. Und wenn andere Menschen verstehen, im selben Sinne, wie ich verstanden habe dann gibt mir das eine Befriedigung, wie ein Heimatsgefühl.Spr: "Deutschland ist für mich die Muttersprache, die Philosophie und die Dichtung" schrieb Hannah Arendt 1933, als sie Deutschland verließ. Sie floh vor den Nationalsozialisten zunächst nach Paris und emigrierte 1941 in die USA. 1951 wurde sie amerikanische Staatsbürgerin und später die erste Professorin an der Eliteuniversität Princeton. Als Hannah Arendt 1975 in New York starb, hatte sie mit ihrem unabhängigen Denken viel Anerkennung, aber auch sehr viel Kritik geerntet. Da es ihr nie um die Entwicklung einer geschlossenen Theorie ging, eigne sich ihr Werk ganz besonders zum selektiven Lesen, sagt Michael Greven, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Hamburg:
O-Ton 2 (1'10) Greven: In den 50er Jahren wurde sie für den kalten Krieg instrumentalisiert. Sie wurde Ende der 70er Jahre praktisch zur Heroin der Zivilgesellschaft bzw. der sozialen Bewegung. Sie war zwischenzeitlich berühmt wegen ihrer Kritik am Vietnamkrieg. Dann eignet sie sich als Frau. Man darf nicht vergessen, dass Hannah Arendt die ersten 70, 80 Jahre des letzten Jahrhunderts praktisch die einzige Frau im Feld des politischen Denkens ist, die eine solche Bedeutung hat. Hannah Arendt wird dann seit den 80er Jahren sehr stark im Feminismus rezipiert. Alle diese Perspektiven finden in ihrem vielfältigen Werk in der Tat Anknüpfungspunkte. Was dabei möglicherweise, oder nach meinem Urteil verloren geht, ist die innere Kohärenz ihrer Denkbewegung, die die ehemalige Heidegger Schülerin über einen langen Entwicklungsweg am Ende zu ihrem unvollendeten Buch über das Leben des Geistes führt.
Spr: Hannah Arendt wurde am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren. Ihre Eltern stammten aus dem aufgeklärten Königsberger Judentum. Als Jugendliche las sie Kant, Schopenhauer und Jaspers und begann 1924, im Alter von 18 Jahren, ein Philosophiestudium bei Martin Heidegger in Marburg. Ihre Dissertation schrieb sie über den Liebesbegriff bei Augustin bei Karl Jaspers in Heidelberg.
O-Ton 3 (0'33) Arendt: Ich habe angefangen mit Philosophie und habe Philosophie studiert bis zum Jahre 1933 und in diesem Zeitpunkt habe ich Deutschland natürlich nicht gerade freiwillig verlassen. Sie alle wissen, dass das bestimmt politische Dinge geschehen sind, die Juden zwangen, Deutschland zu verlassen. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass Politik im Leben von Menschen eine Rolle spielen könnte und von daher, glaube ich, datiert mein Interesse an Politik und an politischer Theorie.
Spr: Als die Nationalsozialisten 1933 in Deutschland die Macht übernahmen, stellte Hannah Arendt Flüchtlingen ihre Wohnung in Berlin als Zwischenstation zur Verfügung und arbeitete für die "Zionistische Vereinigung für Deutschland".
O-Ton 4 ( 1'06) Arendt Ich habe damals immer wieder gesagt, einen Satz, darauf besinne ich mich, wenn man als Jude angegriffen ist muss man sich als Jude verteidigen, nicht als Deutscher, oder als Bürger der Welt oder für die Menschenrechte, sondern ganz konkret. Nun die Gelegenheit dazu gab mir damals die zionistische Organisation, ich war mit dem damaligen Präsidenten Kurt Blumenfeld sehr eng befreundet, aber ich war keine Zionistin. Man hat auch nicht versucht mich dazu zu machen. 33 trat Blumenfeld und ein Anderer an in mich heran und sagten zu mir: Wir wollen eine Sammlung anlegen antisemitischen Äußerungen auf unterer Ebene, willst du es machen? Sag ich natürlich, ich will das machen. Das schien mir damals sehr vernünftig und dann hatte ich das Gefühl, man kann noch irgendwas tun.
Spr: Im Juli 1933 wurde Hannah Arendt wegen illegaler Tätigkeit von der Gestapo verhaftet. Nach kurzem Gefängnisaufenthalt kam sie frei und floh nach Paris. Dort arbeitete sie als Sozialarbeiterin in der "Jugend Aliyah" und bereitete junge Menschen auf das Leben in Palästina vor. In Paris konnte sie ihr Buch über die Jüdin Rahel Varnhagen beenden. Dort lernte sie auch die Eltern des heutigen Europa-Abgeordneten Daniel-Cohn Bendit kennen.
O-Ton 5 (0'36) Cohn-Bendit: Sie waren in einer gemeinsamen Gruppe in Paris, da war auch Walter Benjamin dann, so ein Diskussionszirkel, da haben sie sich näher kennen gelernt, kann man so sagen. Dann sind sie zum Teil in der Emigration gewesen dann weiter südlich in Montauban, 39 als die Deutschen Frankreich angegriffen haben wurde erstmal alle Deutschen interniert, auch die Emigranten.
Und Blücher, also der Mann von Hannah Arendt und mein Vater, wurden zusammen interniert und die gingen dann zusammen nach Montauban, wo Hannah Arendt, meine Mutter und mein Bruder war.
Spr: 1941 gelang Hannah Arendt gemeinsam mit ihrem zweiten Mann Heinrich Blücher die Flucht nach New York. Dort schrieb sie für wissenschaftliche Zeitschriften, arbeitete für jüdische Organisationen und betreute die Große-Kafka-Ausgabe des Schocken-Verlags. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen im Nationalsozialismus veröffentlichte Hannah Arendt 1951 ihre viel diskutierte Theorie totalitärer Herrschaftssysteme.
O-Ton 6 (0'27) Greven Lange Jahre noch zu meinen Studienzeiten war Hannah Arendt sehr umstritten und galt als rechtskonservative kalte Kriegerin. Das hing mit der Aufnahme ihrer Theorie totaler Herrschaft zusammen, ich betone mit der Aufnahme, nicht mit der Theorie selbst, denn diese Theorie wurde in der amerikanischen Politikwissenschaft der 50 er Jahre für den Kalten Krieg stark instrumentalisiert.
Spr: Auch in der BRD lag Hannah Arendts Totalitarismustheorie quer, sagt Michael Greven. Man wollte sich in Deutschland damals zwar mit dem Stalinismus, aber kaum intensiver mit dem Nationalsozialismus auseinander setzen. Dass Hannah Arendt den Nationalsozialismus als einen Ausdruck der Moderne sah, war eine zusätzliche Provokation.
O-Ton 8 (0'44) Greven Die Provokation lag eigentlich darin, dass die wenig theoretisierte Ansicht der 50er Jahre, die auch eine Ausflucht war, hieß, der Nationalsozialismus sei ein Rückfall gewesen sozusagen in vorzivilisierte Zeiten und man konstituierte auf diese Weise eine sehr bequeme Differenz zwischen der eigenen Existenz und der nationalsozialistischen Zeit. Hannah Arendt hat in ihrem Buch zu zeigen versucht, wie gerade Entwicklungen der Moderne seit dem 19 Jahrhundert, die Voraussetzungen geschaffen haben, nicht die Notwendigkeit, die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, dass diese schrecklichen Herrschaftssysteme möglich wurden.
Spr: Hannah Arendt betrachtete die Entwicklung der modernen Gesellschaft seit dem 19. Jahrhundert nicht als Emanzipationsprozess. Im Gegenteil: sie sah im Entstehen immer komplexerer Massengesellschaften den Einfluß des Einzelnen mehr und mehr schwinden. Es war ihre These, dass sich totalitäre Bewegungen jeder Ideologie bemächtigen können. Dass Hannah Arendt Nationalsozialismus und Stalinismus als totalitäre Systeme miteinander verglich, kritisierten in Deutschland vor allem linke Intellektuelle. Oft wurde ihr eine Verharmlosung des Nationalsozialismus vorgeworfen. Daniel Cohn-Bendit, der in den 60er Jahren die französischen Studentenunruhen anführte und Hannah Arendt persönlich kannte, teilte diese Kritik schon damals nicht. Den Vorwurf, den Nationalsozialismus zu verharmlosen, habe man Hannah Arendt schon gar nicht machen können, meint Cohn-Bendit. Sie sei in ihrem Denken manchmal so provokativ gewesen, dass man sie mutwillig missverstand.
O-Ton 9 (1'03) Cohn-Bendit: Hannah Arendt war ja ein Spielball der Auseinandersetzung links und rechts. Und im Grunde genommen war Hannah Arendts Denken angekommen, als die ganze Auseinandersetzung anfing mit den Dissidenten in den kommunistischen Ländern. Dann plötzlich wurde klar, dass das was sie mit Totalitarismus beschrieben hat, dass das wirklich im Grunde genommen. einherging mit der Realität. Und da als dann die neuen Philosophen, als dann diese Kritik am Kommunismus auch radikal wurde, da hat es eine zeitlang gedauert bis man sich erinnert hat dass es eben eine Hannah Arendt gab, die das im Grunde genommen sehr früh formuliert hatte.
Sie hat dann am Ende des Kalten Kriegs diese Renaissance und jetzt ist sie absolut ein Popdenkstar, im nachhinein. Sie ist jetzt ein Popdenkstar, es gibt niemanden, der sich jetzt nicht irgendwie auf Hannah Arendt nicht beruft.
SPR: Cohn-Bendit vergleicht Hannah Arendt als Denkerin mit der Pop-Ikone Madonna. Arendt sei wie Madonna eine Frau gewesen, die sich nicht von Überlegungen darüber aufhalten ließ, was man tun darf und was nicht. Das gilt auch für die Liebesbeziehung zwischen dem Philosophen Martin Heidegger und der damals achtzehnjährige Studentin Hannah Arendt, die erst in den frühen 80er Jahren bekannt wurde. Viel ist seitdem geforscht und geschrieben worden über die Beziehung zwischen der Jüdin und dem Philosophen, der sich vom Nationalsozialismus vereinnahmen ließ.
Ludger Lütkehaus, der einen Essay über die politische Bedeutung des Briefwechsels zwischen Arendt und Heidegger geschrieben hat, spricht von einer Liebesgeschichte, in der die Geschichte einer Epoche steckt.
O-Ton 10 (0'43) Lütkehaus: Das soll heißen, dass Heidegger in dem er nun zum Hakenkreuze kriecht buchstäblich, in seinem Rektorat, in seiner berüchtigten Rektoratsrede, die ja im Zeichen der Unabhängigkeit der Universität eine Selbstgleichschaltung der Universität betreibt, dass das gleichzeitig der Verrat seiner Liebe ist. Wer diese Liebe erfahren hat, und Heidegger war über die Ohren in Hannah Arendt verliebt, der konnte nicht gleichzeitig über Verjudung der dt. Universität reden, und sich in einem Brief an Hannah Arendt im Winter 32 als Antisemiten im Universitätssinn bezeichnen (O-ton hinten unsauber)
Spr: Von Heidegger habe sie Denken gelernt, sagte Hannah Arendt. Trotz seines fragwürdigen politischen Verhaltens hat sie ab 1950 wieder den Kontakt zu ihm aufgenommen und zu seinem 80. Geburtstag eine Rede gehalten. Hannah Arendt tat, was sie für richtig hielt. Auch und gerade als Jüdin.
O-Ton 11 (0'19) Greven Ihre skeptische Kommentare zur Gründung oder Art der Gründung des Staates Israel, die sich als ungeheuer hellsichtig erwiesen haben bis heute. Sie war eine Gegnerin einer nationalstaatlichen Gründung in Palästina, weil sei den dauerhaften Konflikt mit den Palästinensern vorausgesehen hat.
Spr: 1962 verfolgte Hannah Arendt im Auftrag der Zeitschrift "The New Yorker" den Prozess gegen Adolf Eichmann. Als ein Jahr später ihr Bericht "Eichmann in Jerusalem" erschien, löste schon der Untertitel "Bericht über die Banalität des Bösen" einen Sturm der Entrüstung aus. Adolf Eichmann war als SS- Obersturmbannführer im Nationalsozialismus mitverantwortlich für die Enteignung, Deportation und Vernichtung von über 6 Millionen Juden. Arendt bezeichnete Eichmann in ihrem Buch als "Hanswurst". Sie charakterisierte ihn nicht als Typ des "grausamen Ungeheuers", sondern als einen Mann ohne Grundsätze; als einen dienstbeflissenen Beamten, der unter dem Totalitarismus in Nazideutschland brav funktionierte, in einer Weise, die mit den gängige Vorstellungen vom Bösen gar nicht zu begreifen sei. In einem Gespräch im Hessischen Rundfunk im Juli 1964 verteidigte Hannah Arendt ihre Formel von der "Banalität des Bösen".
O-Ton 12 ( 0'36) Arendt: Ein Missverständnis ist das Folgende: man hat geglaubt, was Banales ist auch was Alltägliches. Ich habe keineswegs gemeint, Der Eichmann sitzt in uns, jeder von uns hat den Eichmann und weiß der Deibel was, nichts dergleichen. Nun das Banale war ein Phänomen, das sich gar nicht übersehen ließ, das Phänomen äußerte sich in diesen geradezu phantastischen Klischees und Redensarten, die uns da dauernd entgegentönten.
Spr: Die zweite Provokation in ihrem Buch war ein kurzes Kapitel über das Verhalten der von den Nazis einberufenen Judenräte. Sie hätten indirekt dem Nazisystem zugearbeitet. Man warf ihr deshalb deutsch-jüdische Arroganz vor und eine neue Version von jüdischem Selbsthass. Sie sei in ihrem Buch mit Eichmann ziemlich sanft, mit den Juden aber hart umgegangen.
Im Gespräch mit Günter Gaus beschrieb Hannah Arendt 1964 ihre innere Haltung bei der Beobachtung des Prozessgeschehens.
O-Ton 13 (1'01) (Arendt) Die Leute nehmen mir eine Sache übel, und das kann ich gewissermaßen verstehen von außen: nämlich dass ich da noch lachen kann. Und ich war wirklich der Meinung, dass wirklich der Meinung, dass der Eichmann ein Hanswurst. Und ich sage ich habe das Polizei-Verhör 3600 Seiten gelesen und sehr genau gelesen und ich weiß nicht wie oft ich gelacht habe, aber laut. Und diese Sache nehmen mir die Leute übel. Dagegen kann ich nichts machen. Ich weiß aber eine Sache ich würde drei Minuten vor dem sicheren Tod noch lachen. Und das sagen sie, sei der Ton, nicht, der Ton ist weitgehend ironisch natürlich. Ich meine, dass ich das jüdische Volk angeklagt habe, das ist böswillige Propagandalüge und nichts weiter.
O-Ton 14 (0'44)Greven: Hannah Arendt hat in ihrem eigenen Leben als Intellektuelle seit den 50er Jahrensehr ja extreme Situationen erlebt, vor allen Dingen in Reaktionen auf ihr Buch über Eichmann in Jerusalem, wo sie ja gerade von israelischer und jüdischer Seite auf das Heftigste angegriffen wurde. Ihre häufig missverstandene Formel in diesem Buch über die Banaliltät des Bösen hat sie ja bis hin zu Attentats-Drohungen persönlich tangiert. Sie hat unter der Politik und dem öffentlichen politischen Denken durchaus verstanden sich in den Meinungsstreit zu stürzen und war auch nicht zimperlich in diesem Streit.
Spr: In Hannah Arendts gesamten Werk steht die Verantwortung des Einzelnen im Mittelpunkt, die Frage wie Bürger aktiv am öffentlichen Leben mitwirken können.
O-Ton 15 (0'27)Greven: Es ging ihr darum, dass eine Gesellschaft nicht bloß aus der Addition privater Existenzen zusammen handeln konnte, sondern dass es einen öffentlichen Raum geben müsse, in den die Menschen eintreten müssen, um über ihr Schicksal selbst zu bestimmen, um eine politische Form immer neu zu erfinden und zu praktizieren, in der sie von ihrer Freiheit Gebrauch machen.
Spr: Als "Denken ohne Geländer" bezeichnete Hannah Arendt ihr politisches Denken, ein Denken, das Weltanschauungen und Traditionen radikal in Frage stellt und sich aus der Gegenwart heraus auf die Wirklichkeit der Menschen bezieht. Hannah Arendt band sich an keine philosophische Richtung, an keine Religion und an keine Ideologie. "Wo von geistigen Lagern die Rede ist, herrscht meist der Ungeist" sagte sie. Ihre beste Freundin Mary McCarthy sagte, sie sei der einzige Mensch, dem man "beim Denken zuschauen" könne. In ihrem Werk "vita activa vom tätigen Leben", das in den USA 1958 erschien, bezieht Hannah Arendt sich auf die "polis", den Staat der griechischen Antike. Sie entwickelt hier ihre Vorstellung einer zivilen Öffentlichkeit, in der der Einzelne politisch Einfluß nehmen kann. Der Politikwissenschaftler Michael Greven zieht die Parallele zu ihrer Schrift "Über die Revolution".
O-Ton 16 (0'36) Greven: Sie war fasziniert von Neuanfängen, die polis war wenn man so will, gattungsgeschichtlich die Erfindung des Politischen. Und der Neuanfang, die Revolution mit der sie sich beschäftigt hat, die amerikanische, die französische, der Ungarnaufstand 1956, den sie als Revolution interpretierte. Daran hat sie fasziniert, dass sich in scheinbar festgefügten Verhältnissen Menschen sich hier aufgerafft haben, unter dem Druck der Verhältnisse, um etwas ganz Neues zu beginnen und dabei die Ideen der Freiheit zu verwirklichen.
Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken
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