global news 2324 11-03-11: Löhne/Renten und Preise:
Ein immer ungleicheres Spiel,
wenn die Löhne 2010 real um 0,6 % gefallen sind und jetzt die Inflation steigt
(via jjahnke.net)
http://www.jjahnke.net/rundbr81.html#2324
Die Gewerkschaften laufen mit ihren Lohnforderungen immer wieder der Geldentwertung durch den Anstieg der Verbraucherpreise hinterher. Sie haben nie den Mut, die zu erwartende Preisentwicklung einzufordern. Letztes Beispiel sind die Angestellten des öffentlichen Dienstes der Länder. Die sollen nun 2,3 % mehr Lohn bekommen und im kommenden Jahr noch einmal 1,9 %. Dazu der Verhandlungsführer der Tarifunion des Beamtenbundes dbb, Frank Stöhr:
"Ein reales Einkommensplus - das war unser wichtigstes Ziel, und das haben wir erreicht."
Doch die Gewerkschaft hat das nach aller Wahrscheinlichkeit nicht erreicht. Gerade heute meldet das Statistische Bundesamt für Februar gegenüber Vorjahr einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,1 % oder 2,2 % nach dem in der EU abgestimmten Berechnungssystem (Abb. 17013). Dabei erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke besonders deutlich, und zwar um 3,5 % (Abb. 17030). Bei Nahrungsmitteln liegen die monatlichen Teuerungsraten damit seit fast einem Jahr über den Inflationsraten.


Eine deutsche Gewerkschaft, die angesichts der Inflationserwartungen jetzt für länger als ein Jahr abschließt, hat einfach Tinte gesoffen.
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