Pressemitteilung von Dienstag, 8. März 2011
Kreis BorkenLernen in Zeiten von SMS und Twitter
Workshop am 14. März im Kreishaus dreht sich um Zukunftsszenarien medialen LernensKreis Borken. In Nordafrika und Teilen der arabischen Welt organisieren sich oppositionelle Gruppen via Facebook, in Deutschland wird die Promotion eines Ministers in einem eigenen Wiki unter die Lupe genommen. Die Kommunikations- und Informationstechnologien haben die Lebenswirklichkeit stark verändert. Diese Veränderungen machen auch vor den Schulen nicht Halt. Jugendliche flirten per SMS, tratschen via Twitter, tauschen sich über ihre Hobbies auf SchülerVZ aus und lernen über Plattformen wie lo-net, Webweaver und Moodle. Wie sich Lernformen verändern, das ist Thema des Workshops "KIT2015 - Zukunftsszenarien medialen Lernens am Berufskolleg" am 14. März von 8.30 bis 16.30 Uhr im Kreishaus Borken. KIT steht für "Kommunikations- und Informationstechnologien". Das Organisationsteam, die Systemadministratoren der sechs kreiseigenen Berufskollegs, laden insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter weiterführender Schulen und der Berufskollegs ein. Angesprochen sind aber auch Bürgerinnen und Bürger, die sich im politischen Raum mit dem Thema Schule beschäftigen. Referenten aus der IT-Branche, von Schulbuchverlagen und Hochschulen geben Einblicke in Möglichkeiten digitalen Lernens. Auch die Themen Datenschutz, Urheberrecht und Jugendschutz sowie die finanziellen, pädagogischen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden eine Rolle spielen. "Lernen soll individueller und zeitlich sowie räumlich flexibler sein", lautet die Maxime der Organisatoren. Dazu wollen sie am 14. März zum Beispiel diskutieren, ob E-Books in Zukunft die klassischen Schulbücher ersetzen können. Anmeldungen sind bis zum 10. März über die Internetseite www.kit2015.de möglich. Weitere Informationen gibt es bei Peter Gahlmann aus dem Fachbereich Schule, Kultur und Sport des Kreises, Tel.: 02861/82-1360, Fax: 02861/82-271 1360, E-Mail: p.gahlmann@kreis-borken.de.Pressekontakt: Andrea Hertleif, Tel.: 0 28 61 / 82 - 21 09Kontaktdaten:
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