Die sieben ältesten Reaktoren unverzüglich abschalten!
[Neue Rheinische Zeitung]
Berlin (NRhZ/DL, 14.3.) "Wenn die Bundesregierung die Aussetzung der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke ernst meint, müsste sie sofort die Abschaltung des AKW Neckarwestheim I veranlassen."
Ansonsten seien die atompolitischen Verrenkungen der Koalition im Zusammenhang mit Japan "nichts als das Auftragen weißer Salbe", fordert die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dorothée Menzner. "Neckarwestheim wäre ohne Laufzeitverlängerung schon vom Netz. Wer diese Verlängerung nun in Frage stellt, muss deshalb sofort handeln, wenn er ernst genommen werden will." Menzner weiter: "Sonst wird aus der Ankündigung nur ein plumpes Wahlkampfmanöver. Das wird die Bevölkerung schnell durchschauen.
Die Koalition muss den Irrweg der Laufzeitverlängerung beenden und endgültig umkehren.
Das wäre der erste in einer langen Reihe notwendiger Schritte. DIE LINKE bleibt dabei: Ein unverzüglicher und unumkehrbarer Ausstieg aus der Atomenergie ist geboten, und er muss deutlich schneller erfolgen als seinerzeit von Rot-Grün mit den Atomkonzernen verhandelt.
Als erstes müssen die sieben ältesten Reaktoren unverzüglich ein für alle Mal abgeschaltet werden." Auch Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, erklärt: "Die Vorkommnisse in den japanischen Atomkraftwerken zeigen erneut, dass diese Energieform niemals sicher sein kann und verheerende Gefahren für Menschen und Umwelt mit sich bringt.
Daher brauchen wir in Deutschland einen Dialog darüber, wie wir schnellstmöglich den Ausstieg aus der Atomkraft bewerkstelligen können."
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