Pressemitteilung von Dienstag, 15. März 2011
Kreis Soest
Alltag trotz Depression bewältigenKreis Soest
Gruppenleiterin informierte an der "Hotline der Selbsthilfe"Kreis Soest (kso.2011.03.15.115.bu/-rn). Noch bis Donnerstag, 17. März 2011, ist die "Hotline der Selbsthilfe" im Kreishaus geschaltet.
Andrea Ebeling, neue Verwaltungsleiterin im Gesundheitsamt, bedankte sich stellvertretend für alle Beteiligten, die dieses besondere Gesprächsangebot für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger gestalteten, bei Petra Kerkenberg, ehrenamtliche Gruppenleiterin der Gruppen "Depression" in Soest und Werl.
Petra Kerkenberg berichtete aus der mehr als fünfjährigen Erfahrung mit ihren beiden Gruppen. Die Teilnehmer seien bemüht, sich gegenseitig der der Bewältigung von Alltagssituationen zu unterstützen.
In den Gesprächen gehe es um das eigene Verhalten als depressiver Mensch in der Familie und am Arbeitsplatz, aber auch um Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sowie um den Umgang mit Vergesslichkeit und Alltagsbewältigung."So individuell jeder Mensch ist, so individuell zeigt sich seine Depression", weiß Petra Kerkenberg.
"Häufig entwickelt sich die Depression über Jahre hinweg, um irgendwann einmal deutlich zu Tage zu treten. So beläuft sich auch das Lebensalter in den Gruppen auf die Zeitspanne zwischen 18 und 80 Jahren.
Voneinander lernen können ist dabei keine Frage des Alters, sondern der Offenheit unter den Gruppenmitgliedern." Die Teilnehmer der Gruppen setzten sich zusammen aus einem festen Mitgliederstamm, aus Teilnehmern, die den Zeitraum bis zum Therapiebeginn überbrücken, und aus Betroffenen und Angehörigen, die nur Informationen erhalten wollen."Geduld mit depressiven Menschen ist wichtig. Man muss sie ernst nehmen, ihnen Achtung entgegenbringen", hat Petra Kerkenberg in ihrer ehrenamtlichen Arbeit erfahren. Gerüstet hat sie sich für ihre Tätigkeit unter anderem in verschiedenen Fortbildungen des Kreises Soest für ehrenamtliche Gruppenleiter.Weitere Informationen bei Barbara Burges, Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Soest (KISS), Telefon 02921/302162.-----Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet:Gesprächsangebot für Rat suchende Bürger
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=100764Diesem Text ist ein Foto zugeordnet!Pressekontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200Kontaktdaten:Kreis Soest
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