Pressemitteilung von Dienstag, 14. Juni 2011
Kreis Borken
Zehn Jahre GewAlternativen
Runder Tisch gegen häusliche Gewalt besteht seit einem Jahrzehnt /
Kreis Borken
Zehn Jahre GewAlternativen
Runder Tisch gegen häusliche Gewalt besteht seit einem Jahrzehnt /
Mitglieder trafen sich im Kreishaus zu einem Fachforum
Kreis Borken.
Kreis Borken.
Gewalt hinter der Wohnungstür ist ein Tabuthema. Hilfe für Betroffene organisiert der Runde Tisch "GewAlternativen", in dem sich Fachleute aus dem Kreis Borken engagieren. Im Rahmen eines Fachforums im Borkener Kreishaus haben die Mitglieder jetzt das zehnjährige Bestehen des Runden Tisches gefeiert.
Als "Mutmacher und Aufrüttler" bezeichnete Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster das Gremium.
Es habe in den vergangenen Jahren zur Sensibilisierung für das Phänomen häusliche Gewalt beigetragen. Die von der Kreispolizeibehörde Borken registrierte Zahl der Fälle häuslicher Gewalt sei stetig gestiegen. "Im gemeinsamen Einsatz gegen häusliche Gewalt dürfen wir deshalb nicht nachlassen", betonte Hörster.
Mitglieder des Runden Tisches sind Fachleute unter anderem aus den Bereichen Polizei, Justiz, Jugendhilfe, Gleichstellung, Beratung und Bildung. In fünf Arbeitsgruppen beschäftigen sie sich mit den unterschiedlichen Facetten des Themas, von der Prävention über die Täterarbeit bis zur Hilfe für die Opfer.
Die Mitglieder organisieren Unterstützungsangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche. Sie kümmern sich um die Bereiche Recht, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit. Eine weitere Gruppe hat sich das Thema "Täterarbeit" auf die Fahnen geschrieben. Höhepunkt jedes Jahres ist eine Fachtagung im Herbst. Im vergangenen Jahr ging es dort um "Migration und häusliche Gewalt". Schirmherr des Runden Tisches "GewAlternativen" ist Landrat Dr. Kai Zwicker.
Die Wege untereinander seien in den vergangenen zehn Jahren deutlich kürzer und effektiver geworden, erklärte die Geschäftsführerin des Runden Tisches, Irmgard Paßerschroer. "So kann in Krisensituationen schnell und unbürokratisch Kontakt aufgenommen und Unterstützung für die Betroffenen organisiert werden", erläuterte die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken.
Aktuell steckt das Orga-Team des Runden Tisches bereits in den Vorbereitungen für die Fachtagung 2011.
Diese wird am 10.11.2011 statfinden sich mit dem Thema "Auswirkungen von Partnergewalt auf die miterlebenden Kinder" beschäftigen. Referieren wird Dr. Khalid Murafi, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.
Weitere Informationen zur Arbeit des Runden Tisches gibt es im Internet unter www.gewalternativen.de.
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Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (vorne 2. von rechts) und das Team von "GewAlternativen'"
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Pressekontakt: Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 82 - 21 07
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