Donnerstag, 31. März 2011

#Verbraucherschutz in Zeiten d. atomaren Ausnahmezustands #Strahlenschutzgrenzwerte f. Lebensmittelimporte aus Japan dramatisch erhöht


Verbraucherschutz in Zeiten des atomaren Ausnahmezustands

(Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8900

Wie passt es eigentlich zusammen, wenn das Bundesministerium für Verbraucherschutz der Bevölkerung versichert, dass es alle nur denkbaren Maßnahmen ergreift, um den deutschen Verbraucher vor den Folgen des GAUs in Fukushima zu schützen und gleichzeitig eine EU-Richtlinie durchsetzt, in der die Strahlenschutzgrenzwerte für Lebensmittelimporte aus Japan dramatisch erhöht wurden?

Einmal mehr zeigt sich, dass die Interessen der Wirtschaft die EU-Politik bestimmen und der Verbraucherschutz gar keinen Stellenwert hat, wenn er Wirtschaftsinteressen im Wege steht.

Von Jens Berger

Will ein Pfälzer Jäger ein Stück Wildschweingulasch in den Handel bringen, so gilt für dieses Fleisch ein Cäsium-Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilo. Dies ist ein strahlendes Beispiel für die Spätfolgen von Tschernobyl, die sich immer noch auf unsere Nahrungskette auswirken. Bis zu diesem Wochenende galt dieser Grenzwert auch für das bei wohlhabenden Feinschmeckern sehr beliebte Fleisch vom Kobe-Rind oder Fischprodukte aus Japan. Seit Inkrafttreten der EU-Verordnung 297/2011 [PDF - 760 KB] vom 25. März 2011 hat sich dieser Grenzwert für japanische Fleisch- und Fischprodukte wie von magischer Hand mehr als verdoppelt – auf 1.250 Becquerel pro Kilo.

Überflüssig zu erwähnen, dass der Verbraucher von dieser eigenwilligen Fukushima-Verordnung nichts mitbekommen hat und sich durch die vollmundigen Versprechen aus dem Hause Aigner weiterhin in absoluter Sicherheit wägt.

Die EU-Verordnung 297/2011 betrifft Lebensmittelimporte aus zwölf japanischen Präfekturen und gilt erst einmal bis zum 30. Juni dieses Jahres, lässt sich aber bei Bedarf formlos verlängern. Mit der Verordnung wurden nicht nur bei Cäsium, sondern bei allen radioaktiven Substanzen die vorliegenden Grenzwerte für Lebensmittel massiv erhöht.

So darf das erwähnte Steak vom Kobe-Rind seit Beginn dieser Woche auch 750 Bq/kg Strontiumisotope, 2000 Bq/kg Jodisotope und 80 Bq/kg Plutoniumisotope enthalten. Für Säuglingsnahrung und Milchprodukte (beides spielt bei den EU-Importen aus Japan jedoch keine Rolle) gelten niedrigere, für bestimmte Lebensmittel wie Gewürze, Tee und Fischöle indes die zehnfachen Grenzwerte – so darf beispielsweise der auch in Deutschland beliebte Wasabi nun bis zu 12.500 Bq/kg Cäsium-Isotope enthalten, um in der EU vertrieben werden zu können.

Die Begründung für diese Nacht-und-Nebel-Aktion fällt skurril aus. In Brüssel und Berlin beruft man sich auf die 1987 erlassene Euratom-Notverordnung 3954/87, mit der in der Folge des Tschernobyl-Unglücks seinerzeit die geltenden Grenzwerte heraufgesetzt wurden, um europäischen Bauern die Vermarktung ihrer moderat verstrahlten Agrarprodukte zu erlauben.

Damals hatte sich die EU auf einen außergewöhnlichen Notfall berufen, der die Sicherheit der Lebensmittelversorgung Europas berührte. Man kann vortrefflich darüber streiten, ob die Versorgungssicherheit nach Tschernobyl wirklich derart gefährdet war, dass dieser massive Eingriff in den Verbraucherschutz gerechtfertigt war; zu behaupten, das Unglück von Fukushima hätte nennenswerte Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit deutscher Verbraucher ist jedoch an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Rund ein Promille aller deutschen Lebensmittelimporte stammt aus Japan. Dies sind meist sehr kostspielige Feinschmeckerprodukte. Für den normalen Verbraucher kommen hier allenfalls der bereits erwähnte Wasabi, bestimmte Würzsaucen, grüner Tee und Algenprodukte in Frage.

Der allergrößte Teil der deutschen Bevölkerung dürfte in seinem ganzen Leben noch kein japanisches Produkt verzehrt haben. Vor diesem Hintergrund von einer Störung der Versorgungssicherheit auszugehen, ist in keiner Weise zu rechtfertigen.

Es ist jedoch im höchsten Maße verstörend zu beobachten, wie die EU bereits bei kleinsten Interessenkonflikten vor dem Handel einknickt und den Verbraucherschutz ohne Not über Bord wirft. Was spräche eigentlich gegen ein vorübergehendes Import-Verbot japanischer Lebensmittel? Wem nützen eigentlich Grenzwerte für radioaktive Strahlung in Lebensmitteln, die immer dann, wenn sie eine Bedeutung bekommen, in Windeseile außer Kraft gesetzt werden?

Pikanterweise liegen die neuen Strahlengrenzwerte der EU noch über den ebenfalls in Windeseile heraufgesetzten Grenzwerten in Japan. So gilt beispielsweise für verstrahltes Fleisch in Japan ein Grenzwert von 500 Bq/kg, während in der EU der Grenzwert bei 1.250 Bq/kg liegt. Man muss wahrlich kein Schwarzmaler sein, um aus dieser Differenz die Gefahr herzuleiten, dass künftig Produkte, die in Japan aufgrund der dort geltenden Grenzwerte nicht mehr vertrieben werden dürfen, auch in der EU landen.

Somit haben Brüssel und Berlin mit ihrer Notverordnung erst ein Problem geschaffen, das zuvor überhaupt nicht existiert hat. Das ist Verbraucherschutz ad absurdum.


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Nachtrag: D. Linke als politische Heimat

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Nachtrag: Die Linke als politische Heimat

Auf meinen gestrigen Beitrag mit dem Titel „Menschen, die sowohl ökologisch als auch sozial engagiert sind, haben heute keine politische Heimat“, kamen eine Reihe von kritischen Mails. Sie kamen erkennbar von Absendern, die die Linkspartei als ihre politische Heimat betrachten. Sie wiesen darauf hin, dass die von mir genannten Zielvorstellungen und Werte von der Linkspartei vertreten würden. – Wer die einschlägigen Beiträge in den NachDenkSeiten auch nur zum Teil verfolgt hat, weiß, dass wir uns in dieser Einschätzung nicht unterscheiden. Ich habe mich gestern mit der SPD und den Grünen beschäftigt. Die Überschrift ist allerdings missverständlich. Das tut mir leid. Albrecht Müller.



Wer die NachDenkSeiten gelegentlich liest, weiß, dass wir uns vermutlich wie kein anderes Medium gegen die Stigmatisierung der Linkspartei wenden. Das „Spiel-nicht-mit-den-Schmuddelkindern“ der anderen Parteien, das vor allem auch der Selbstbeweihräucherung dient und auf ein spiegelbildliches und verfälschendes Herausputzen von Union, FDP, SPD und Grünen hinausläuft, haben wir so oft dargestellt, dass manche die NachDenkSeiten schon als fünfte Kolonne der Linkspartei betrachten.

Auch das sind wir nicht. Wir haben – anders als zum Beispiel Spiegel online – auf die erkennbaren Versuche der Fremdbestimmung der Linkspartei durch die Kampagnen von außen und die Mitwirkung an dieser Fremdbestimmung durch einzelne Personen innerhalb der Linkspartei hingewiesen. Zwei einschlägige Belege sind hier zu finden:

Wenn im gestrigen Beitrag auch die Linkspartei aufgenommen worden wäre, dann hätte ich auch darüber schreiben müssen, dass auch diese Partei in der Gefahr steht, von ihrem „Seeheimer“-Flügel, der in den meisten Medien liebevoll als realistisch und demokratisch beschrieben wird, unterlaufen und ihres Profils beraubt werden könnte.

ür mich ein immer wiederkehrendes Déjà-vu-Erlebnis. Als Mitarbeiter von W
ch hätte auch darüber schreiben müssen, dass es innerhalb der Führung der Linkspartei Stichwortgeber für Gegner der Linken außerhalb gibt. Das ist für mich ein immer wiederkehrendes Déjà-vu-Erlebnis. Als Mitarbeiter von Willy Brandt habe ich erlebt, wie aus dem engeren Führungszirkel heraus schon 1968 begonnen worden ist, also bevor er Bundeskanzler war, ihn im Zusammenspiel mit den Medien fertig zu machen. Das ist dann in den siebziger Jahren gelungen. Die SPD leidet heute noch darunter. Die Linkspartei könnte bei ähnlichen Versuchen das heute noch existierende inhaltlich bestimmte Profil verlieren.

Ich hätte auch darüber schreiben müssen, dass manche Realos der Linkspartei, da wo sie regieren, ihre Vorstellungen von der Rolle des Staates und seiner Finanzierung zum Beispiel und ihre Absage an die Privatisierung nicht konsequent umsetzen.

Trotzdem gilt, dass sie mit Recht die politische Heimat von Menschen ist, die sozial und ökologisch und friedenspolitisch engagiert sind.

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US-Immobilienmarkt stürzt immer mehr ab

(...)

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global news 2338 30-03-11:
Der amerikanische Immobilienmarkt stürzt immer mehr ab und damit auch die Anlagen deutscher Banken

Ausgerechnet zur gleichen Zeit, da deutsche und europäische Banken insgesamt hochriskant
gewordene Staatsanleihen aus den Euro-Krisenländern in ihren Büchern halten und das weitgehend noch zu überoptimistischen Nominalwerten, droht vom amerikanischen Immobilienmarkt mit
dessen weiterem Absturz weitere Belastung. Denn auch diese Anlagen sind in der Hoffnung auf eine Erholung bisher nur zu einem geringen Teil abgeschrieben.

Am 23. März meldete die amerikanische
Regierung einen Rückgang der Verkäufe neuer Ein-Familien-Häuser für Februar auf nur noch 43 % des Volumens von drei Jahre vorher (Abb. 05074). Heute nun wird bekannt, daß
die Immobilienpreise im Januar weiter nachgegeben haben und jetzt um 28 % unter dem Niveau von 2007 liegen (Abb. 16066).

Es wird höchste Zeit, daß die Bundesregierung mal bei den
deutschen Banken aufräumt, statt ihre ganze Kritik bei den Krisenländern der Europeripherie festzumachen. Denn mit grob fahrlässiger Kreditgewährung haben die deutschen Banken die
Kreditkrisen mit heraufbeschworen.

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Mittwoch, 30. März 2011

#Konsumklima-Umfrage: Die Gesellschaft für Konsumforschung #rudert #zurück [via jjahnke.net]


global news 2337 29-03-11:

Konsumklima-Umfrage:

Die Gesellschaft für Konsumforschung rudert zurück

(jjahnke.net)

http://www.jjahnke.net/rundbr82.html#2337


In den letzten Monaten ist die GfK mit ihren Umfrageergebnissen

der tatsächlichen Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes weit vorausgeeilt

und hat damit eine Propagandaplattform abgegeben(Abb. 14696).

Jetzt rudert sie für März und April (Prognose) etwas zurück (Abb. 04711, 14313).

Komisch und an den Haren herbeigezogen wirken die dabei benutzten Argumente.
Schuld sollen Inflationsängste, die Katastrophen in Japan und sogar der Libyen-Konflikt sein.
Klaus Wübbenhorst, Chef der GfK:
"Ich gehe davon aus, dass die Konsumstimmung eine kleine Pause einlegen wird.
Die Angst, dass sich so eine Katastrophe auch in Deutschland ereignen könnte,
wirkt sich auch auf die Konsumstimmung aus.
Sobald etwa Libyen von der Bildfläche verschwindet,
tritt die aktuell gute wirtschaftliche Lage in den Vordergrund;
dann wird auch das Konsumklima wieder beflügelt".


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Nach den Landtagswahlen [Nachdenkseiten








Nach den Landtagswahlen


(Nachdenkseiten)




 


Kretschmann kann Ministerpräsident



CDU-Veteran Geißler analysiert den Wechsel in Baden-Württemberg, kritisiert die deutsche Libyen-Politik als schweren Fehler – und läutet das Totenglöckchen für die FDP. [...]



sueddeutsche.de: Der designierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann pries Sie unlängst im sueddeutsche.de-Interview für Ihre Arbeit als Schlichter im Streit um Stuttgart 21. Kretschmann sprach von natürlicher Autorität und Ihrer Verankerung in beiden Lagern. Was halten Sie von ihm?
Geißler: Fraglos rede ich über Winfried Kretschmann genauso freundlich.


 


Das wissen auch die CDU-Leute in Baden-Württemberg. Kretschmann gehörte zu den Ersten, die eine Koalition von Grünen mit der CDU machen wollten, er traf auf Widerstand in den eigenen Reihen, aber auch bei der CDU. In beiden Parteien gab es Denkblockaden.


 


Kretschmann gehört zu denjenigen, die in der Lage sind, auch über enge Horizonte hinaus zu denken.
sueddeutsche.de: Kann er Ministerpräsident?



Geißler: Ja, das kann der auf jeden Fall. Und wenn Grün-Rot das Land weiter voranbringen sollte, dann liegt es vor allem an seiner Persönlichkeit.
Quelle: Süddeutsche Zeitung






Anmerkung Jens Berger: Ähnlich anerkennende Worte für Kretschmann fand auch der ehemalige Grünen-Politiker und INSM-Doyen Oswald Metzger im gestrigen ARD-Morgenmagazin. Ob die Grünen das Lenin-Zitat „Sag mir, wer Dich lobt, und ich sage Dir, was Du falsch gemacht hast“ kennen?



 


Die grüne Mega-Baustelle



Die Bahn hat die Arbeiten an S21 vorläufig eingestellt. Den Gegnern reicht das nicht. Und die Grünen sitzen plötzlich zwischen den Stühlen. [...]
Die Zeiten des symbiotischen Miteinanders sind seit dem 27. März, 18 Uhr, vorbei. Seitdem sind die Grünen in einer neuen Rolle – sie dürfen nicht nur fordern, sie müssen als Regierungspartei auch liefern. Und das ist in Sachen S21 alles andere als einfach.



Als erster wichtiger Akteur reagierte an diesem Dienstag die Bahn. Sie verhängte einen Baustopp für Stuttgart 21. “Bis zur Konstituierung der neuen Landesregierung wird die Deutsche Bahn keine neuen Fakten schaffen – weder in baulicher Hinsicht noch bezüglich der Vergabe von Aufträgen”, sagte Bahnvorstand Volker Kefer in Berlin. Alle bereits geschlossenen Verträge seien davon unberührt. [...]


Der Fahrplan der Grünen sieht vor, alle Fakten zu S21 nochmals genau unter die Lupe zu nehmen. Dann soll der sogenannte Stresstest ausgewertet werden. [...]



“Wir arbeiten weiter mit den Grünen zusammen, bisher lief das reibungslos. Einige der Grünen haben sich weit aus dem Fenster gelehnt, die können jetzt keine Kehrtwende machen”, sagt Gangolf Stocker, Sprecher des Bündnisses gegen Stuttgart 21 zu stern.de.


Das klingt wie eine Drohung. Stockers Mitstreiter Hannes Rockenbauch, Stadtrat in Stuttgart, hat schon ein paar konkrete Forderungen. Er will, dass die S21-Gegner nun auch dazu eingeladen werden, den Stresstest zu überwachen. [...]



Sicher ist nur: Wird S21 eingestellt, wird das Land die Vertragspartner, die bereits an Bord sind, entschädigen müssen. Und das kostet Geld – Geld, das Kretschmann eigentlich nicht hat, weil ihm sein Vorgänger Stefan Mappus ein gigantisches Finanzrisiko namens EnBW hinterlassen hat.
Quelle: Stern


 






Anmerkung WL: Immer wieder wird die Drohkulisse mit dem gigantischen Finanzrisiko aufgebaut. Dabei ist die Bahn lediglich mit 1,47 Milliarden Euro an den derzeit weit über 4 Milliarden allein für den Tiefbahnhof beteiligt. Die Bahn ist aber nach wie vor zu 100 Prozent im Besitz des Bundes und die übrigen Kosten werden von Bund, Land und der Kommune getragen.
Es sind also durchweg politische oder zumindest politisch steuerbare Kostenträger. Wenn also der politische Wille da wäre, auf das gigantische und verkehrspolitisch unsinnige Projekt zu verzichten, so vielen allenfalls die bisherigen Erschließungskosten an.



Dazu:



Bahn kauft sich Zeit mit Baustopp-Trick
Wenn sich die Stuttgart-21-Gegner da mal nicht zu früh gefreut haben: Die Bahn unterbricht die Arbeiten am umstrittenen Bau des Hauptbahnhofs, bis die neue Regierung im Amt ist. Doch das Friedenssignal ist für den Staatskonzern nicht mehr als ein Hinhaltemanöver.
Quelle: SPIEGEL Online



http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,753873,00.html



Ein neues Zeitalter



Die Demokratie, so blökt mancher Optimist, habe in Baden-Württemberg einen fulminanten Sieg eingefahren.


 


Die ganze Pracht solcherlei zuversichtlicher Äußerungen entfaltet sich vor einem Hintergrund, der bedenklich stimmt: 58 Jahre hat dort die Union geherrscht; 58 Jahre voller Skandale und Liederlichkeiten, Verfilzungen und Protektionen; angefangen bei Ministerpräsidenten, die entweder relativ harmloses NSDAP-Mitglied waren, bis zu solchen, die in Hitler-Deutschland Unrecht sprachen; dazwischen immer wieder Filz, Schiebung, Bestechlichkeit und korruptes Zuschustern von Aufträgen an Kameraden aus der Wirtschaft – Stuttgart 21 war da nicht mal der Gipfel, es war nur der letzte Akt in einem jahrzehntelang konservierten Milieu aus Freundschaftsdienst und Kumpanei, Reaktion und Revisionismus (man erinnere sich nur an Oettingers Plädoyer für Filbinger).
Quelle: ad sinistram


 




 


Grünes Neuland



Obwohl die baden-württembergischen Grünen Spitzenpersonal in der Bundespolitik stellen, dürfte es ihnen nicht leicht fallen, sämtliche Ministerien mit starken Kandidaten zu besetzen. Zumal sie nicht nur die Parteiflügel austarieren, sondern auch alle Regionen im Personaltableau unterbringen müssen. Außerdem muss die Frauenquote erfüllt werden.


Um die Herausforderung, vor der er nun steht, sei Kretschmann „nicht zu beneiden“, sagt der grüne Oberbürgermeister von Freiburg, Dieter Salomon, dem Tagesspiegel. Kretschmann stehe vor eine hochkomplexen Aufgabe.


 


„Er hat eine grüne Landtagsfraktion, die noch nie regiert hat und in der die Hälfte der Abgeordneten neu ist. Auch die SPD-Landtagsfraktion ist des Regierens völlig entwöhnt. Das macht die Sache nicht einfacher“, meinte Salomon, einst selbst grüner Landtagsabgeordneter in Stuttgart.


 


Als weiteres Problem sieht Salomon, Realpolitiker der ersten Stunde, die baden-württembergische Ministerialbürokratie, die nach fast 60 Jahren CDU-Herrschaft „konservativ durchgeflaggt“ sei.
Quelle: Tagesspiegel


 




 
























 

#Anbauen mit #höherer #Weisheit [Bietigheimer Zeitung] D. Mensch im Einklang mit Sternen + Natur


Anbauen_mit_hherer_weiheit_bie
Anbauen mit höherer Weisheit
(Bietigheimer Zeitung - 26. 02. 2011 - Seite 8)

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#Richtig #sitzen im #Büro - Landauer Arbeitspsychologe entwickelte #Checkliste für #Büroarbeitsstühle


Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Universität Koblenz-Landau, Bernd Hegen, 28.03.2011 10:01

Richtig sitzen im Büro - Landauer Arbeitspsychologe entwickelte Checkliste
für Büroarbeitsstühle

Rückenschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten
Zivilisationskrankheiten und sind typisch für das Bürozeitalter. Damit
sich auch ergonomisch ungeschulte Nutzer ein objektives Urteil über die
Gesundheitsförderlichkeit von Bürostühlen bilden und sitzbedingten
Beschwerden vorbeugen können, hat Prof. Dr. Günter F. Müller vom
Arbeitsbereich Psychologie des Arbeits- und Sozialverhaltens an der
Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, die Checkliste für
Büroarbeitsstühle "CHECK-BS", entwickelt.

"Mit CHECK-BS können Büroarbeitsstühle gezielt und systematisch daraufhin
untersucht werden, wie komfortabel, gesundheitsförderlich, ansprechend und
wertschätzend sie gestaltet sind", erklärt Arbeitspsychologe Müller.
Erkenntnisse aus arbeitspsychologischen Studien haben ergeben, dass
ungeschulte Nutzer ohne produktneutrale Aufklärung und Hilfestellung nur
bedingt in der Lage sind, ergonomische Vorzüge oder Defizite von
Büroarbeitsstühlen zu erkennen. Zur systematischen Erkundung, Prüfung und
Bewertung dienen bei CHECK-BS neun Kategorien von Gestaltungsmerkmalen,
darunter Verstell- und Bedieneigenschaften, bewegungsdynamische
Eigenschaften, Farb- und Formgebung und Materialeigenschaften. Die
Bewertungen dieser Gestaltungsmerkmale werden mit unterschiedlichen
Faktoren gewichtet, denen empirisch fundierte Einschätzungen
arbeitspsychologischer und arbeitsmedizinischer Experten zugrunde liegen.

Die Checkliste kann gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro bei Prof. Dr.
Günter F. Müller unter fmueller@uni-landau.de bezogen werden.

Kontakt:
Universität Koblenz-Landau, Campus Landau
Prof. Dr. Günter F. Müller
Arbeitsbereich Psychologie des Arbeits- und Sozialverhaltens
Forstraße 7
76829 Landau
E-Mail:
fmueller@uni-landau.de

Arten der Pressemitteilung:
Forschungsergebnisse
Forschungsprojekte

Sachgebiete:
Ernährung / Gesundheit / Pflege
Kunst / Design
Psychologie
Wirtschaft


Die gesamte Pressemitteilung erhalten Sie unter:
http://idw-online.de/de/news415305

Kontaktdaten zum Absender der Pressemitteilung stehen unter:
http://idw-online.de/de/institution183


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