Freitag, 1. Juli 2011

#Steuergerechtigkeit #statt #Steuersenku

 


Steuergerechtigkeit statt Steuersenkung


 


[Nachdenkseiten]


 




 



Die Regierungsparteien stehen seit den Steuergeschenken für Hoteliers und der Laufzeitverlängerung für Atommeiler in der Missgunst des Wahlvolkes. Die Liberalen knabbern sogar an der Fünfprozenthürde.



Nun versprechen die „Bürger-Entlastungs-Parteien” wieder einmal, Steuern und Sozialabgaben zu senken.


 


Die FDP behauptet, mit Steuersenkungen die Bürger am Aufschwung zu beteiligen und mit mehr Netto vom Brutto die Binnennachfrage zu stärken. Die Union entdeckt mit der Senkung der Sozialabgaben ihr Herz für den „kleinen Mann”, der kaum Steuern aber viel Sozialabgaben zahle.



Solche Heilsversprechen kennt Deutschland seit über 30 Jahren. Sie wurden immer unterschiedlich begründet: Während der rot-grünen Zeit, um den heimischen Wirtschaftsstandort für den internationalen Wettbewerb fit zu machen. Und seit 2005 kommen Merkel und Westerwelle mit einem Zusatz-Argument: Mehr Netto vom Brutto.


 


Ganz neu ist allerdings, dass die FDP in der Steuersenkung sogar eine Stärkung der Binnennachfrage entdeckt hat.



Zu den Fakten: Verantwortlich für die schwache Binnennachfrage sind niedrige Löhne, nicht zu hohe Steuern.


 


Rund die Hälfte der privaten Haushalte zahlt keine Einkommensteuer, weil sie zu wenig verdienen. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und der politisch geförderte Niedriglohnsektor sind für diesen Missstand am Arbeitsmarkt verantwortlich. Ihnen helfen nur kräftige Lohnerhöhungen und Mindestlöhne.


 


Erst dann klappt es auch mit mehr Binnennachfrage. Denn von der Steuersenkung profitieren nur Steuerpflichtige.


 


Und mit steigendem Einkommen steigt auch die steuerliche Entlastung.


 


Das nennt man Klientelpolitik. Zudem führte in der Vergangenheit nachweislich keine einzige Steuersenkung zu mehr Konsum (siehe Abbildung). Vor allem, wenn gleichzeitig immer mehr Arbeitnehmer/-innen unter chronischer Lohnarmut leiden.




 

















#Das #Europa #der #Konzerne #wächst [via Nachdenkseiten + ad sinistram]


Das Europa der Konzerne wächst

[Nachdenkseiten]

http://www.nachdenkseiten.de/?p=9943#h10
 


Das Westfalenstadion heißt jetzt Signal Iduna Park und das Frankenstadion easyCredit-Stadion. Mancher Fußballverein hat, um an Geld zu gelangen, den ehrenwerten Namen seiner Spielstätte in die Tonne geworfen. In England gehört der gesamte Spielbetrieb einer Bank, jedenfalls schlägt sich das im Namen der Liga nieder: Barclays Premier League. Was im Fußball bereits seit Jahren Praxis ist, droht nun als allgemeine Maxime eines neuen Europas umgesetzt zu werden. (…) Was wir gerade erleben, ist die restliche Zerschlagung staatlicher Einflussnahme und Beteiligung an wirtschaftlichen Fragen.

Die Europäische Union macht derzeit klar, dass Staatsgebilde ihr Tafelsilber zu verkaufen haben, damit in private Hände hineingewirtschaftet werden kann. Die Einflussnahme der Lobbyisten in Brüssel ist gigantisch…" (…)

Nie war die Europäische Union näher am schon lange gärenden Vorwurf, sie sei eine Union der Konzerne. Das ist sie mit jedem Tag etwas mehr, denn sie macht ihre Mitgliedsstaaten erpressbar, indem sie sich für die Omnipotenz privatisierter Unternehmen ausspricht. Handlungspielräume für den Staat sind damit nichtig. Das Primat der Politik ist somit nicht gänzlich verschwunden, es wird nur in die Wirtschaft delegiert.

Dort soll Politik gemacht werden, wenn es nach EU geht. (…) Man denke nur an die Hartz-Kommission, die auch und maßgeblich von Unternehmerhand geleitet wurde. Das war nur die Vorstufe, denn fortan werden in Europa nicht nur Kommissionen unterwandert werden, man wird den Konzernen peu a peu immer mehr politische Macht übertragen…"

Quelle:
ad sinistram http://ad-sinistram.blogspot.com/2011/06/das-europa-der-konzerne-wachst.html

Anmerkung unseres Lesers G.K.: Den neoliberalen Kreisen in Politik, Medien und "Wissenschaft" ist es in den vergangenen Monaten hervorragend gelungen, von der enormen Verantwortung der neoliberalen Ideologie für den Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise abzulenken. Die massiven ökonomischen Schäden, die aus der "Liberalisierung" und "Deregulierung" der Finanzmärkte resultierten, das zunehmend spekulative Geschäftsgebahren der Banken zu Lasten der realwirtschaftlichen Investitionsfinanzierung oder das zwielichtige Treiben der Ratingagenturen werden in der medialen Berichterstattung mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Die neoliberalen Medien, Politiker und "Experten" bewerten die Sinnhaftigkeit politischer Entscheidungen zunehmend wieder an der Maxime, ob diese die Zustimmung "der (Finanz-) Märkte" finden oder nicht. Ganz so, als sei die Interessenslage der Finanzmärkte entscheidend für die Lösung der ökonomischen Verwerfungen innerhalb der Eurozone. Daß "die Märkte" und die Exekution der neoliberalen Ideologie ganz entscheidend Mitverantwortung für diese ökonomischen Verwerfungen tragen, soll möglichst vollständig aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwinden.

So wird beispielsweise der Eindruck erweckt, unter den aufgespannten "Euro-Rettungsschirmen" würden insbesondere die "Staaten" Unterschlupf finden. Daß es sich bei den weitgehend von den europäischen Steuerzahlern finanzierten "Rettungsschirmen" erneut v.a. um Bankenrettungspakete handelt, wird in der medialen Berichterstattung zumeist ausgeblendet. Dies ist der offenkundige Versuch, "die Märkte" weitestgehend reinzuwaschen und stattdessen "dem Staat" nahezu alle Verantwortung für die ökonomischen Verwerfungen in die Schuhe zu schieben.

Ergänzende Anmerkung MB:

Das tut jetzt zwar nichts zur Sache aber das Frankfurter Waldstadion, wo jetzt das Fußball-Weltmeisterinnen-Spiel Deutschland – Nigeria ausgetragen wird, heißt seit einigen Jahren "Commerzbank"-Arena. Bei einem der ersten Spiele im damals umgebauten Stadion war ein Fehler in der Dachkonstruktion und ein Wolkenbruch führte zu einer unfreiwilligen Dusche für das Publikum. Das war keine gute Werbung für den Namensträger des Stadions und die Frankfurter nannten das ehemalige Waldstadion bzw. die heutige Commerzbank-Arena "Regenwaldstadion.

Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken

NDR lässt #kritische #Zapp-Sendung z. #PR-Arbeit v. #Journalisten f. d. #Bahn u. #Stuttgart21 #verschwinden [via NDS]


NDR lässt kritische Zapp-Sendung

zur PR-Arbeit von Journalisten

für die Bahn und Stuttgart21 verschwinden

[Nachdenkseiten]
http://www.nachdenkseiten.de/?p=9951
 

Im Zusammenhang mit der PR-Arbeit der Bahn bezüglich S21 war auf NDR ein kritischer Bericht von Zapp zum Journalismus zu sehen.

Die

Seite zur Sendung, auf die wir auch in unserem Hinweis Nr. 2 von heute aufmerksam machen, ist jetzt beim NDR verschwunden. http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/stuttgart191.html

Auf

Youtube ist sie noch zu sehen.

Sehenswert, auch weil die Verkommenheit der so genannten Leitmedien und der "Qualitätsjournalisten" sichtbar wird.


Hier noch ein Link zur

Aktuellen Stunde im Bundestag von gestern.

http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34943124_kw26_de_stuttgart_21/


Albrecht Müller


Posted via email from Dresden und Umgebung

#Kirchhof - #Wahnsinn #in #Zahlen -- #Radikale #Steuerentlastung #für #die #Superreichen


Kirchhof – Wahnsinn in Zahlen

[Nachdenkseiten]
http://www.nachdenkseiten.de/?p=9946#more-9946

Ein Steuerkonzept ohne Schlupflöcher, sozial ausgewogen, unkompliziert und dazu noch aufkommensneutral – so beschreiben die großen Tageszeitungen das Kirchhof-Modell, für das die Journaille in dieser Woche die ganz große Werbetrommel rührt. Um zu belegen, wie "einmalig sozial" sein Modell ist, lässt man den Paul Kirchhof öffentlichkeitswirksam Fallbeispiele aus dem Hut zaubern, mit denen belegt werden soll, dass vor allem Geringverdiener von seiner Steuerreform profitieren würden. Wenn man das Kirchhof-Modell einmal mit dem spitzen Bleistift durchrechnet, kommt man jedoch zu einem ganz anderen Ergebnis.

Von Jens Berger

Steuererklärungen sind sicherlich nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig. Sonderausgaben, Altersvorsorgeaufwendungen, außergewöhnliche Belastungen, Werbungskosten, und so weiter, und so fort – die meisten Steuerpflichtigen nutzen zumindest einen Teil der erlaubten Möglichkeiten, um das steuerpflichtige Einkommen ein wenig zu drücken und so Steuern zu sparen. Daher ist es auch nur mäßig zielführend, die Steuerbelastung unseres geltenden Steuersystems mit all seinen Abschreibungsmöglichkeiten mit der in einem radikalen Steuersystem ohne Abschreibungsmöglichkeiten zu vergleichen. Nichtsdestotrotz werden diese Vergleiche immer wieder angestellt – vor allem dann, wenn die verantwortlichen Redakteure das Kirchhof-Modell oder vergleichbare Radikallösungen propagieren.

Um die theoretisch zu zahlende, von der tatsächlich veranschlagten, Einkommensteuer abzugrenzen, kann man sich beispielsweise bei den umfangreichen

Tabellen des Statistischen Bundesamtes bedienen [PDF - 260 KB]. Diese Zahlen lassen selbstverständlich keine stichhaltigen Modellrechnungen zu, wohl aber eine relativ zuverlässige Schätzung [*].

Kinderlose zahlen drauf

Eine Besonderheit des Kirchhof-Modells, die Sozialverträglichkeit vorgaukeln soll, sind die relativ hohen Freibeträge. Kirchhof beziffert sie mit 10.000 Euro pro erwachsenem Familienmitglied (bei gemeinsamer Veranlagung) und mit 8.000 Euro pro Kind. Während kinderreiche Familien im niedrigen und mittleren Einkommensbereich so erst relativ spät in den zu versteuernden Einkommensbereich kommen, schlägt die relativ hohe Besteuerung in den unteren Einkommensbereichen bei kinderlosen Steuerpflichtigen voll zu. So werden Alleinstehende ohne Kind bis zu einem Jahreseinkommen von etwas mehr als 40.000 Euro durch das Kirchhof-Modell stärker belastet, als durch das aktuelle Steuersystem. Bei kinderlosen Paaren verstärkt wiederum der Wegfall des Ehegattensplittings diese Tendenz, so dass selbst kinderlose Paare mit einem Jahreseinkommen von 80.000 Euro beim Kirchhof-Modell schlechter dastehen.

Je mehr Kinder ein Haushalt auf seiner Steuerkarte stehen hat, desto mehr profitiert er vom Kirchhof-Modell. Natürlich profitiert man jedoch nur dann, wenn man ein relativ hohes Einkommen hat. Bei Geringverdienern spielen die Freibeträge des Kirchhof-Modells kaum eine Rolle, da sie auch beim aktuellen Steuersystem von Freibeträgen profitieren und erst relativ spät in die Progressionszonen rutschen, die höhere Grenzsätze aufweisen als das Kirchhof-Modell. Anders als stets kommuniziert, ist das Kirchhof-Modell keine familienpolitischen Wohltat – die vermeintliche Familienfreundlichkeit entpuppt sich bei näherer Betrachtung vielmehr als Nebelkerze, die von den eigentlichen Profiteuren ablenken soll.

Radikale Steuerentlastung für die Superreichen

Doch all diese Unterschiede in den unteren und mittleren Einkommensbereichen sind Makulatur, wenn man die Einkommenstabelle nach oben verlängert. Dies mag auch der Grund sein, warum die obersten Einkommensbereiche bei den Vergleichsrechnungen in den Kirchhof-freundlichen Artikeln grundsätzlich ausgelassen werden. Während sich die Ersparnis durch das Kirchhof-Modell für Normal- und Besserverdiener (unter 80.000 Euro pro Jahr) im günstigsten Fall auf rund 7% des Bruttoeinkommens summiert, profitieren die Spitzenverdiener in schier unglaublicher Größenordnung.

Einkommensmillionäre könnten beim Kirchhof-Modell mit einer Reduzierung der Steuerlast in Höhe von mindestens 18% ihres Bruttoeinkommens rechnen. Spitzenverdiener in der Ackermann-Einkommensliga von 10 Mio. Euro pro Jahr würden durch das Kirchhof-Modell um rund 2 Mio. Euro pro Jahr entlastet. Wer anhand dieser Zahlen behauptet, vom Kirchhof-Modell würden vor allem einkommensschwache Familien profitieren, lügt entweder fahrlässig oder mit Vorsatz.

Wenn man sich einmal verdeutlicht, dass beim Kirchhof-Modell das Gros der einkommensstarken Steuerzahler profitiert, ist es auszuschließen, dass eine solche Steuerreform auch nur im Ansatz aufkommensneutral sein könnte.

Nach

Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (http://www.bpb.de/wissen/I1WQ8G) bestreiten die obersten 10% der Einkommenspyramide mehr als die Hälfte des Einkommensteueraufkommens. Wie soll eine Steuerreform aufkommensneutral sein, die genau diese Klientel stark überproportional entlastet?

Vor diesem Hintergrund lesen sich folgende Sätze wie blanker Hohn:

Niedrige Steuern sind möglich, wenn jeder entsprechend seiner individuellen Leistungsfähigkeit auch tatsächlich zur Kasse gebeten wird. [...] Deshalb brächte ein einfaches Steuerrecht einen Wachstumsschub, und es ergäben sich automatisch Spielräume für Entlastungen, ohne dafür neue Kredite aufnehmen zu müssen. Kirchhof ist kein Ritter von trauriger Gestalt – sondern nur seiner Zeit voraus.

Dorothea Siems – WELT http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13458190/Ein-einfaches-Steuersystem-bringt-Wachstum.html

Paul Kirchhofs Vorschläge erinnern an das Paradies

Andreas Maier – WELT http://www.welt.de/kultur/article13458144/Paul-Kirchhofs-Vorschlaege-erinnern-an-das-Paradies.html

Kirchhofs Entwurf hat das Zeug zu einem Befreiungsschlag im besten Sinne: Es würde dieses Land zu einem anderen, moderneren, leichteren und leistungsfähigeren machen.

Ulf Poschardt – WELT http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13454468/Akt-zivilen-Widerstands.html

Für die vielen Etatisten, Zyniker oder Resignierten [...] dieser Republik mag er ein Biedermann und Brandstifter zugleich sein, für die Konservativen und Liberalen schwierig, da er tatsächlich die Wohlhabenden und Reichen in Haftung nimmt, um wieder jene Idee vom Gemeinwesen einer lebendigen Demokratie zum Leben zu erwecken, die diesen Namen verdient.

Andrea Seibel – WELT http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13454299/Ein-neues-Denken.html

Wer sich fragt, warum Zeitungen wie die WELT zu solch abstrusen Schlüssen kommt, findet die Antwort bei Paul Sethe: "Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten."


[

«*] zur Methodik: Für das geltende Steuersystem wurden für jede Einkommensgruppe die jeweils korrespondierenden durchschnittlichen Sonderkosten und Belastungen vom Bruttoeinkommen abgezogen und dann die Steuerlast anhand des Abgabenrechners des Bundesfinanzministeriums bestimmt. Alle Angaben beinhalten den Solidaritätszuschlag. Für das Kirchhof-Modell wurden die Rahmendaten der Gruppe "Bundessteuergesetzbuch" verwendet, die die Freibeträge mit 10.000 Euro pro Erwachsenem und 8.000 Euro pro Kind beziffern und einen Grenzsteuersatz von 25% vorsehen, der für die ersten 5.000 Euro Einkommen zu 60% (also insgesamt 15%) und die zweiten 5.000 Euro Einkommen zu 80% (insgesamt 20%) veranlagt wird.



759aadc7551e4379817961062ba7363e Download this file

Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken

Zunächst einmal wird dadurch #manipuliert, dass über d. kritische Lage bei d. Einzelhandelsumsätzen in vielen Medien #nicht #berichtet wird


Immer wieder neue Belege für das Ende einer demokratischen Meinungsbildung:

die totale Manipulation ist möglich

[Nachdenkseiten]
http://www.nachdenkseiten.de/?p=9939#more-9939

In

diesem Beitrag von gestern war jenseits des Hauptthemas Spiegel-Titel sichtbar geworden, mit welcher Penetranz gestreut wird, wir hätten einen Boom. Dass wir diesen vielleicht bei den Exporten aber jedenfalls nicht in der Binnenkonjunktur haben, zeigen die neuesten Statistiken zu den Einzelhandelsumsätzen. Diese sagen einiges aus über die wirtschaftliche Entwicklung im innern und die wirtschaftliche Lage der Menschen, die einkaufen. Albrecht Müller.

Die wirkliche Lage im Einzelhandel

Die folgende Grafik und die in Anhang 1 aufgenommene dazu gehörige Tabelle der Umsatzentwicklung zeigen:

  • Der Einzelhandelsumsatz zu konstanten Preisen ist von April auf Mai deutlich eingebrochen.
  • Er liegt heute erkennbar unter dem Niveau von 2005 (= 100) (5/2011= 93,9) und sogar unter dem Niveau von 1998.

Umsatz insgesamt

Wie manipuliert wird

Zunächst einmal wird dadurch manipuliert, dass über die kritische Lage bei den Einzelhandelsumsätzen in vielen Medien nicht berichtet wird.

Ansonsten geschieht die Irreführung schon im Kleinen – zum Beispiel dadurch, dass eine dem Gesamteindruck widersprechende Teilmeldung in die Überschrift gepackt wird und damit die Meinungsbildung der Schnellleser bestimmt. So zum Beispiel hier: In der

Pressemitteilung Nr.245 des Statistischen Bundesamtes vom 30.06.2011 heißt es in der Überschrift:

"Einzelhandelsumsatz im Mai 2011 real um 2,2% höher als im Mai 2010"

Das ist die Botschaft, die das Statistische Bundesamt im Interesse der Regierenden vermitteln will – übrigens nicht nur hier, sondern immer wieder, worauf für meist Anfang des Jahres schon des Öfteren hingewiesen haben. Wenn man dann im Kleingedruckten weiter liest, dann findet man im zweiten Satz beginnend mit einem "Allerdings" Folgendes:

WIESBADEN – Die deutschen Einzelhandelsunternehmen setzten im Mai 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 4,0% und real 2,2% mehr um als im Mai 2010. Allerdings hatte der Mai 2011 mit 26 Verkaufstagen auch drei Verkaufstage mehr als der Mai 2010. Im Vergleich zum April 2011 ist der Umsatz im Mai 2011 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 3,0% und real um 2,8% gesunken.

Wenn man sich dann noch die Tabellen des Statistischen Bundesamtes anschaut,die dieser Pressemitteilung angehängt sind B(siehe den oben genannter Link), dann trifft man auf den oben skizzierten Befund eines deutlichen Einbruchs bei den Einzelhandelsumsätzen.

Zu den schon bekannten Irreführern gehört die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK ). Unter der Überschrift "Konsumklima wieder leicht verbessert" steht in einer

DTS-Meldung vom 28.6.2011, die deutsche Verbraucherstimmung habe sich nach einer leichten Schwächephase in den letzten Monaten wieder gebessert. DTS steht für Deutsche Text Service Nachrichtenagentur GmbH. Diese Tochter von dpa gibt Meldungen aus der Wirtschaft und anderen Einrichtungen, im konkreten Fall der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), weiter. Schauen Sie sich den Text der Meldung an und Sie werden erkennen, wie Sie wie üblich von der GfK in die Irre geführt werden.

Auch die Meldungen zur Arbeitslosigkeit sind in der Regel beschönigend. Heute erschien eine

Meldung bei Spiegel online, mit der nach dem gleichen Muster wie vom Statistischen Bundesamt manipuliert wird. Im Aufmacher und am Anfang ist vom Job-Boom und vom kleinen Arbeitsmarktwunder die Rede. Siehe hier:

Job-Boom
Zahl der Arbeitslosen sinkt um 67.000

Euro-Krise, hoher Ölpreis, schwächelnde Weltkonjunktur – der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich von solchen Problemen ungerührt. Die Zahl der Erwerbslosen ist im Juni erneut gesunken, auf 2,89 Millionen. Allerdings verlangsamt sich das Tempo des Rückgangs.

Nürnberg – Mag die wirtschaftliche Lage im Rest der Welt sich auch verdüstern – in Deutschland setzt sich das kleine Arbeitsmarktwunder fort. Im Juni ist die Zahl der Arbeitslosen erneut gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, waren 2,89 Millionen Menschen ohne Job. Das sind 67.000 weniger als im Mai und 255.000 weniger als vor einem Jahr. "Die gute Entwicklung hat sich fortgesetzt", sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise.

Dann wird das Ganze relativiert:

Allerdings ist das Tempo des Rückgangs zuletzt gesunken. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen nahm die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Mai nur noch um 8000 ab. Volkswirte hatten einen saisonbereinigten Rückgang um 17.000 erwartet.

Manipuliert wird überall und konsequent und wirksam. So wirksam, dass von demokratischer Willensbildung nicht die Rede sein kann.

Die Manipulationen zu Boom, Wirtschaftsentwicklung und Arbeitslosenentwicklung kennzeichnen ein Feld, in dem mit Begriffen wie Aufschwung XXL und Boom konsequent die Unwahrheit verbreitet wird. Die im gestrigen Artikel über den Spiegel Titel skizzierte Kombination aus Kritik an der schwachen Leistung der Bundesregierung mit der beiläufigen Indoktrination, wir hätten einen Boom, ist typisch und ist zugleich Teil einer langfristig angelegten Strategie der Wählerbeeinflussung.

Ein anderes markantes Thema ist die Dauerwerbung für Peer Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidat. Darauf wird in einem nächsten Beitrag einzugehen sein. Hier nur soviel: Hier geht es um das Recht und die Pflicht einer Partei und ihrer Mitglieder, einen Bewerber für das Kanzleramt zu nominieren. Mit einer totalen Manipulation der Sonderklasse haben die Medien und ihre Hinterleute dieses Recht den Sozialdemokraten schon gestohlen.

Anlage 1

Bundesbank Zeitreihe BBDE1.M.DE.W.GUA1.N2G470000.A.C.I05.A:
Umsatz Insgesamt / in konstanten Preisen / Deutschland / 47 Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) / nur kalenderbereinigt

Tabelle





Posted via email from Dresden und Umgebung

#Der #Einzelhandelsumsatz #zu #konstanten #Preisen ist von #April #auf #Mai #deutlich #eingebrochen. [#genial #innovativ #medial...]


Immer wieder neue Belege für das Ende einer demokratischen Meinungsbildung:

die totale Manipulation ist möglich

[Nachdenkseiten]
 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=9939#more-9939
 

In

diesem Beitrag (http://www.nachdenkseiten.de/?p=9925) von gestern war jenseits des Hauptthemas Spiegel-Titel sichtbar geworden, mit welcher Penetranz gestreut wird, wir hätten einen Boom.

Dass wir diesen vielleicht bei den Exporten aber jedenfalls nicht in der Binnenkonjunktur haben, zeigen die neuesten Statistiken zu den Einzelhandelsumsätzen. Diese sagen einiges aus über die wirtschaftliche Entwicklung im innern und die wirtschaftliche Lage der Menschen, die einkaufen. Albrecht Müller.

Die wirkliche Lage im Einzelhandel

Die folgende Grafik und die in Anhang 1 aufgenommene dazu gehörige Tabelle der Umsatzentwicklung zeigen:

  • Der Einzelhandelsumsatz zu konstanten Preisen ist von April auf Mai deutlich eingebrochen.
  • Er liegt heute erkennbar unter dem Niveau von 2005 (= 100) (5/2011= 93,9) und sogar unter dem Niveau von 1998.

Umsatz insgesamt

Wie manipuliert wird

Zunächst einmal wird dadurch manipuliert, dass über die kritische Lage bei den Einzelhandelsumsätzen in vielen Medien nicht berichtet wird.

Ansonsten geschieht die Irreführung schon im Kleinen – zum Beispiel dadurch, dass eine dem Gesamteindruck widersprechende Teilmeldung in die Überschrift gepackt wird und damit die Meinungsbildung der Schnellleser bestimmt. So zum Beispiel hier: In der

Pressemitteilung Nr.245 des Statistischen Bundesamtes vom 30.06.2011 heißt es in der Überschrift:

"Einzelhandelsumsatz im Mai 2011 real um 2,2% höher als im Mai 2010"

Das ist die Botschaft, die das Statistische Bundesamt im Interesse der Regierenden vermitteln will – übrigens nicht nur hier, sondern immer wieder, worauf für meist Anfang des Jahres schon des Öfteren hingewiesen haben. Wenn man dann im Kleingedruckten weiter liest, dann findet man im zweiten Satz beginnend mit einem "Allerdings" Folgendes:

WIESBADEN – Die deutschen Einzelhandelsunternehmen setzten im Mai 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 4,0% und real 2,2% mehr um als im Mai 2010. Allerdings hatte der Mai 2011 mit 26 Verkaufstagen auch drei Verkaufstage mehr als der Mai 2010. Im Vergleich zum April 2011 ist der Umsatz im Mai 2011 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 3,0% und real um 2,8% gesunken.

Wenn man sich dann noch die Tabellen des Statistischen Bundesamtes anschaut,die dieser Pressemitteilung angehängt sind B(siehe den oben genannter Link), dann trifft man auf den oben skizzierten Befund eines deutlichen Einbruchs bei den Einzelhandelsumsätzen.

Zu den schon bekannten Irreführern gehört die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK ). Unter der Überschrift "Konsumklima wieder leicht verbessert" steht in einer

DTS-Meldung vom 28.6.2011, die deutsche Verbraucherstimmung habe sich nach einer leichten Schwächephase in den letzten Monaten wieder gebessert. DTS steht für Deutsche Text Service Nachrichtenagentur GmbH. Diese Tochter von dpa gibt Meldungen aus der Wirtschaft und anderen Einrichtungen, im konkreten Fall der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), weiter. Schauen Sie sich den Text der Meldung an und Sie werden erkennen, wie Sie wie üblich von der GfK in die Irre geführt werden.

Auch die Meldungen zur Arbeitslosigkeit sind in der Regel beschönigend. Heute erschien eine

Meldung bei Spiegel online, mit der nach dem gleichen Muster wie vom Statistischen Bundesamt manipuliert wird. Im Aufmacher und am Anfang ist vom Job-Boom und vom kleinen Arbeitsmarktwunder die Rede. Siehe hier:

Job-Boom
Zahl der Arbeitslosen sinkt um 67.000

Euro-Krise, hoher Ölpreis, schwächelnde Weltkonjunktur – der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich von solchen Problemen ungerührt. Die Zahl der Erwerbslosen ist im Juni erneut gesunken, auf 2,89 Millionen. Allerdings verlangsamt sich das Tempo des Rückgangs.

Nürnberg – Mag die wirtschaftliche Lage im Rest der Welt sich auch verdüstern – in Deutschland setzt sich das kleine Arbeitsmarktwunder fort. Im Juni ist die Zahl der Arbeitslosen erneut gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, waren 2,89 Millionen Menschen ohne Job. Das sind 67.000 weniger als im Mai und 255.000 weniger als vor einem Jahr. "Die gute Entwicklung hat sich fortgesetzt", sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise.

Dann wird das Ganze relativiert:

Allerdings ist das Tempo des Rückgangs zuletzt gesunken. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen nahm die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Mai nur noch um 8000 ab. Volkswirte hatten einen saisonbereinigten Rückgang um 17.000 erwartet.

Manipuliert wird überall und konsequent und wirksam. So wirksam, dass von demokratischer Willensbildung nicht die Rede sein kann.

Die Manipulationen zu Boom, Wirtschaftsentwicklung und Arbeitslosenentwicklung kennzeichnen ein Feld, in dem mit Begriffen wie Aufschwung XXL und Boom konsequent die Unwahrheit verbreitet wird. Die im gestrigen Artikel über den Spiegel Titel skizzierte Kombination aus Kritik an der schwachen Leistung der Bundesregierung mit der beiläufigen Indoktrination, wir hätten einen Boom, ist typisch und ist zugleich Teil einer langfristig angelegten Strategie der Wählerbeeinflussung.

Ein anderes markantes Thema ist die Dauerwerbung für Peer Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidat. Darauf wird in einem nächsten Beitrag einzugehen sein. Hier nur soviel: Hier geht es um das Recht und die Pflicht einer Partei und ihrer Mitglieder, einen Bewerber für das Kanzleramt zu nominieren. Mit einer totalen Manipulation der Sonderklasse haben die Medien und ihre Hinterleute dieses Recht den Sozialdemokraten schon gestohlen.

Anlage 1

Bundesbank Zeitreihe BBDE1.M.DE.W.GUA1.N2G470000.A.C.I05.A:
Umsatz Insgesamt / in konstanten Preisen / Deutschland / 47 Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) / nur kalenderbereinigt

Tabelle




Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken

#Bördelandhalle heißt jetzt #GETEC-Arena

Pressemitteilung von Donnerstag, 30. Juni 2011
Landeshauptstadt Magdeburg

Bördelandhalle heißt jetzt GETEC-Arena
Neuer Schriftzug an der Halle enthüllt

Ottostadt Magdeburg. Aus der Bördelandhalle wird die GETEC-Arena: Am 30. Juni 2011 enthüllten Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Hartmuth Schreiber, Geschäftsführer des Hallenbetreibers MVGM, und GETEC-Gründer Dr. Karl Gerhold den neuen Schriftzug vor der Halle. Der Magdeburger Energiedienstleister hat die Namensrechte an der Bördelandhalle für zunächst fünf Jahre erworben.

Die Landeshauptstadt Magdeburg hatte mit einer Ausschreibung nach einem Namensgeber für die Bördelandhalle gesucht. Der Magdeburger Stadtrat hatte sodann in seiner Sitzung vom 26. Mai 2011 beschlossen, die Namensrechte an GETEC zu vergeben.

"Mit der GETEC hat der SCM seit vielen Jahren einen starken Partner an seiner Seite", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper anlässlich der Namensweihe. "Nun soll der langjährige Sponsor auch der Spielstätte des Vereins den Namen geben. Die Einnahmen aus den Namensrechten kommen beiden zugute: der Spielstätte und dem Verein als Hauptnutzer."

Die Bördelandhalle ist die Spielstätte der Handballer des SC Magdeburg. "Wer einmal ein Spiel in dieser Halle verfolgt hat, weiß, welche besondere Atmosphäre dabei aufkommt. Mit dem Erwerb der Namensrechte helfen wir die Zukunft des Magdeburger Handballs an seiner Spielstätte zu sichern", so Gerhold bei der Enthüllung des neuen Schriftzuges.

GETEC möchte den traditionsreichen und in der Region beliebten Sport noch stärker fördern. Mit dem Erwerb der Namensrechte kommt der größte Teil der jährlichen Summe direkt dem Handball zugute. Das gibt dem SC Magdeburg Planungssicherheit und unterstützt ihn bei seiner sportlichen Entwicklung.

GETEC engagiert sich bereits im zehnten Jahr für den SC Magdeburg. So wurde im Dezember 2010 die frühzeitige Verlängerung des Sponsoringvertrages bekanntgeben. Die Vertragsverlängerung mit dem langjährigen Premiumsponsor umfasst die Spielzeit 2011-2012. GETEC ist neben Hasseröder der Hauptsponsor der Handballer.

Kontaktdaten:
Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail:
presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de