Freitag, 1. April 2011

Ein Netz für Kinder - #Kinder ins #Netz der #Werbung? [geniaaaal zur #Weckung von schlummernden #Bedürfnissen]


Ein Netz für Kinder – Kinder ins Netz der Werbung?

(Nachdenkseiten)

http://www.nachdenkseiten.de/?p=8910
 

Ein "Netz für Kinder" – eine großartige Idee, für die man eigentlich nur dankbar sein sollte.
Aber: Wenn dieses Netz beherrschbar wird von Wirtschaftsunternehmen und der Zugang kontrolliert wird von einer Personengruppe, die diesen Wirtschaftunternehmen nahe stehen, dann hört bei mir die Dankbarkeit auf.

Hier kann der Jugendschutzgedanke, der ursprünglich bei der Förderung von Suchmaschinen für Kinder wirksam gewesen sein mag und zweifellos bei vielen Betreibern von Kinderseiten auch immer noch wirksam ist, instrumentalisiert werden für ganz andere Zwecke.

Kinderseiten, die in der Schule und insbesondere im Unterricht genutzt werden sollen, müssen m.E. frei von aufdringlicher und verschleierter Werbung sein bzw. durch Filterung von den Nutzern in der Schule werbefrei aufgerufen werden können.

Das Werbeverbot an Schulen muss sinngemäß auf das Internet angewendet werden. Es wird doch hoffentlich nicht so sein, dass die Gesetze zum Thema Internet-Werbung bei Kindern und insbesondere in der Schule den Wünschen und Bedürfnissen interessierter und einflussreicher Wirtschaftsunternehmen angepasst werden, sondern dass das Wohl der Kinder und die Unterstützung fairer Wettbewerbsbedingungen für alle im Vordergrund stehen und sich die Wirtschaftsunternehmen danach richten müssen. Von Professorin Karla Etschenberg

PDF-Link:

Ein Netz für Kinder – Kinder ins Netz der Werbung? [880 KB]

http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/110330_Etschenberg_Kinder_ins_Netz_der_Werbung.pdf

Karla Etschenbgerg ist Pädagogin und Professorin für Didaktik der Biologie mit den Schwerpunkten Humanbiologie, Gesundheits- und Sexualerziehung


Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken

Noch ein Patentrezept gegen die Übel des Kapitalismus - Das bedingungslose Grundeinkommen [via argudiss.de]


Noch ein Patentrezept gegen die Übel des Kapitalismus -
Das bedingungslose Grundeinkommen
(argudiss.de)

http://doku.argudiss.de/?Kategorie=KuA#365
 
Dokumentation vom 14.10.2010 in Nürnberg
http://doku.argudiss.de/data/10_10/grundeinkommen_nbg_1010_06.mp3

Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken

deutsche #Verbraucher haben #kein #Vertrauen u. #viele #kein #Geld z. #Einkaufen [Also mehr Werbung und PR-Kampagnen!!]

 

global news 2339 31-03-11:

Die deutschen Verbraucher haben kein Vertrauen und viele kein Geld zum Einkaufen

(jjahnke.net)

Trotz immer wieder lancierter Jubelmeldungen über einen angeblichen Verbraucherboom ist davon keine Spur.

Zwar mach das Statistische Bundesamt heute für die Februar Daten des Einzelhandelsumsatzes mit der Überschrift "Einzelhandelsumsatz im Februar 2011 real um 1,1% gestiegen" auf, doch das ist nur ein Vergleich mit dem Vorjahrestiefpunkt der längerfristigen Entwicklung. Gemessen mit der Situation vom Februar 2008 vor Ausbruch der Krise ergibt sich ein Minus von mehr als 3 % (Abb. 04943).

Das Verbrauchervertrauen ist angesichts einer negativen Lohnentwicklung, steigender Verbraucherpreise und sinkenden Vertrauens in den Euro und der anhaltenden Turbulenzen bei den deutschen Banken ziemlich tief. In der gewerblichen Wirtschaft lag das Entgelt pro Arbeitsstunde im Januar 2011 verbraucherpreisbereinigt um 3,6 % unter dem Vorjahreswert.
Im längerfristigen verbraucherpreisbereinigten Vergleich mit rollenden 12-Monatswerten, um Kalenderschwankungen auszuschließen, ist der Stundenlohn seit seinem Hoch im September 2009 ständig gefallen, bis Januar 2011 schon um 2,4 % (Abb. 14982).

Nach einer in der Wochenzeitung "Die Zeit" veröffentlichte die Umfrage des Ipsos-Instituts im Auftrag des Bankenverbandes gaben nur noch 55 Prozent der Befragten an, daß der Euro langfristig eine erfolgreiche Währung sein werde. 2008 - vor Ausbruch der Krise - hatte dieser Wert noch bei 78 Prozent gelegen. 31 Prozent der Aussage zu, die EU-Mitgliedschaft bringe Deutschland eher Nachteile. Das ist der höchste Wert seit 1994.


Posted via email from Dresden und Umgebung

#Wirtschaftswachstum - Was ist das, wer braucht das und #warum muss die #Wirtschaft eigentlich #immerzu #wachsen?


"Wir brauchen dringend wieder Wachstum!" (Merkel)
Wirtschaftswachstum -
Was ist das, wer braucht das und warum muss die Wirtschaft eigentlich immerzu wachsen?
(argudiss.de)

Ort: Bremen
Referent: Freerk Huisken, Universität Bremen

Teil 1. Ideologisches zu Wachstum und Wohlstand

Teil 2. Die Absurdität einer Wirtschaft, die immer mehr wachsen soll

Teil 3. Was soll da immer mehr wachsen?

Teil 4. Wachstum als nationale Abrechnung

Teil 5. Wachstum als Maßstab in globaler Konkurrenz

Teil 6. Nachträge



Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken

"Bedingungsloses Grundeinkommen" Der Kapitalismus wird menschlich? [via argudiss.de]


"Bedingungsloses Grundeinkommen"
Der Kapitalismus wird menschlich?

(argudiss.de)

http://doku.argudiss.de/?Kategorie=KuA#349
 
Bremen vom 11.11.2010
 
 
Literaturhinweise:

Ein 'bedingungsloses Grundeinkommen' gegen Armut und Arbeitslosigkeit:

Sorgen um den rechten Geist des Kapitalismus in

GegenStandpunkt 3-2010

http://doku.argudiss.de/www.gegenstandpunkt.com

 


Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken

#Billiger #Atomstrom: Keine Haftung für die Folgen mehr um 20:15 Uhr (01.04.) in #PANORAMA in #EinsExtra


Billiger Atomstrom: Keine Haftung für die Folgen
(PANORAMA)
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/atom145.html

Deutsche Atomkraftwerke bergen ein doppeltes Risiko: Zum einen kann niemand ausschließend, dass es nicht auch hier zu Störfällen mit gravierenden Folgen für Umwelt und Menschen kommen kann - und zum anderen sind die Kraftwerksbetreiber nicht ausreichend gegen diese Folgen versichert.

 

Die Folge: Sollte es in Deutschland zu einem Unfall in einem Atomkraftwerk kommen, würden für die Schäden nicht die Betreiber zahlen, sondern vermutlich der Steuerzahler - und viele Geschädigte gingen leer aus. Zwar halten die großen Energieversorger für den Fall eines Reaktorunglücks 2,5 Mrd. Euro bereit, jedoch steigen die Kosten im Ernstfall leicht auf das Hundertfache - wie das Beispiel Japan zeigt.

 

Tepco - immerhin das viertgrößte Energieunternehmen der Welt -  musste bereits Notkredite beantragen, nur um Schäden an den eigenen Reaktoren in Fukushima zu bezahlen. Mittlerweile droht dem Konzern die Verstaatlichung, der Aktienhandel wurde bereits ausgesetzt. Für weitere Schäden, wie die medizinische Behandlung von Strahlenopfern, Umsiedlungen und die Vernichtung von landwirtschaftlichen Flächen kommt der japanische Steuerzahler auf. Die deutschen Kraftwerksbetreiber verweisen hingegen auf die eindeutige Gesetzeslage: Danach haften sie mit ihrem gesamten Firmenvermögen, aber eben nicht darüber hinaus.

Viele Experten fordern dennoch eine höhere Absicherung für Atomkraftwerke - am besten per Gesetz. Das hätte jedoch einen entscheidenden Nachteil: Die Versicherungsprämien wären so hoch, dass Atomstrom kaum noch bezahlbar wäre.

Dessen Preis spiegelt im Moment nicht annähernd die Risiken, die mit seiner Produktion verbunden sind - er müsste viel höher sein. Offenbar kommt der "billige" Atomstrom nur durch diesen Haftungstrick zustande. Berücksichtigt man die Kosten solcher Versicherungsprämien, wäre selbst der teuerste Ökostrom in Deutschland noch billiger. Panorama über das Märchen vom billigen Atomstrom.

Stand: 30.03.2011 10:00


Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken

D. deutschen #Verbraucher haben #kein #Vertrauen u. #viele #kein #Geld z. #Einkaufen [Also mehr Werbung und PR-Kampagnen!!]


global news 2339 31-03-11:

Die deutschen Verbraucher haben kein Vertrauen und viele kein Geld zum Einkaufen

(jjahnke.net)

Trotz immer wieder lancierter Jubelmeldungen über einen angeblichen Verbraucherboom ist davon keine Spur.

Zwar mach das Statistische Bundesamt heute für die Februar Daten des Einzelhandelsumsatzes mit der Überschrift "Einzelhandelsumsatz im Februar 2011 real um 1,1% gestiegen" auf, doch das ist nur ein Vergleich mit dem Vorjahrestiefpunkt der längerfristigen Entwicklung. Gemessen mit der Situation vom Februar 2008 vor Ausbruch der Krise ergibt sich ein Minus von mehr als 3 % (Abb. 04943).

Das Verbrauchervertrauen ist angesichts einer negativen Lohnentwicklung, steigender Verbraucherpreise und sinkenden Vertrauens in den Euro und der anhaltenden Turbulenzen bei den deutschen Banken ziemlich tief. In der gewerblichen Wirtschaft lag das Entgelt pro Arbeitsstunde im Januar 2011 verbraucherpreisbereinigt um 3,6 % unter dem Vorjahreswert.
Im längerfristigen verbraucherpreisbereinigten Vergleich mit rollenden 12-Monatswerten, um Kalenderschwankungen auszuschließen, ist der Stundenlohn seit seinem Hoch im September 2009 ständig gefallen, bis Januar 2011 schon um 2,4 % (Abb. 14982).

Nach einer in der Wochenzeitung "Die Zeit" veröffentlichte die Umfrage des Ipsos-Instituts im Auftrag des Bankenverbandes gaben nur noch 55 Prozent der Befragten an, daß der Euro langfristig eine erfolgreiche Währung sein werde. 2008 - vor Ausbruch der Krise - hatte dieser Wert noch bei 78 Prozent gelegen. 31 Prozent der Aussage zu, die EU-Mitgliedschaft bringe Deutschland eher Nachteile. Das ist der höchste Wert seit 1994.


Posted via email from Daten zum Denken, Nachdenken und Mitdenken