Und Amazon ist ganz sicher nur ein Beispiel.
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- Amazon zu Arbeit ohne Bezahlung: “Das ist gängige Praxis”
Der Versandhändler Amazon lässt jedes Jahr Tausende Erwerbslose wochenlang für sich arbeiten – auf Kosten des Staats. Armin Cossmann, Leiter der deutschen Logistikzentren, verteidigt im Interview mit SPIEGEL ONLINE die Methode. Sie biete Menschen ohne Arbeit eine Perspektive.
Quelle: SpiegelAnmerkung MB: Ja, genau. Mehreren tausend Arbeits- und Erwerbslosen wurde bereits mehrfach die eine Perspektive auf unentgeltliche Arbeit bei Amazon in der Vorweihnachtszeit geboten. Der Spiegel-Autor fragt zu Recht nach Häufigkeit von unbefristeten oder zumindest längerfristigen Übernahmen und bekommt auf seine Fragen nicht immer eine konkrete Antwort. „Wie viele werden unbefristet übernommen?“ – „Erfahrungsgemäß werden pro Standort mehrere Hundert Mitarbeiter nach der Saison weiterbeschäftigt.“ Tja, warum sollte Amazon ein betriebswirtschaftliches Interesse daran haben, trotz einer Verdreifachung des Wachstums umfangreiche Einstellungen vorzunehmen und ihrem Personal dann eine krisensichere Beschäftigung bieten? Sie bekommen jährlich kostenloses Personal von der Arbeitsverwaltung delegiert, welches dort vorübergehend aus den Arbeitslosenstatistiken verschwindet. Diese Frage fällt dem Spiegel-Reporter leider nicht ein.
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